LBBW Research sorgt für Durchblick in Wirtschaft und Finanzwelt

Wir schauen voraus und analysieren für Sie die wichtigsten Märkte und Trends.

Mann mit einem Stift in der Hand

Wir denken für Sie die Sache durch.

Mit unseren rund 50 hochqualifizierten Analysten gehören wir zu den führenden Researchhäusern in Deutschland. Wir blicken hinter jede Zahl und vertiefen uns in jedes noch so anspruchsvolle Thema.

Reichen unsere Rohstoffe? Übernehmen Maschinen unsere Arbeit? Brauchen wir morgen noch Bargeld? Als Denkfabrik der Landesbank Baden-Württemberg nimmt sich LBBW Research der entscheidenden Fragen an. Wir schauen für Sie auf die Entwicklungen wichtiger Volkswirtschaften, die internationalen Finanzmärkte sowie auf aktuelle Branchentrends. Von uns erhalten Sie hochwertige Studien, Prognosen und Meinungen, die Ihnen konkret weiterhelfen.

In unseren Publikationen trifft geballtes Fachwissen auf verlässliche Einschätzungen: Mit uns haben Sie stets einen klaren Kompass zur Hand.

Klartext

In "Klartext" nehmen unser Chefvolkswirt Moritz Kraemer und sein Team die Weltwirtschaft unter die Lupe, bewerten die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten und kommentieren Branchentrends und Entscheidungen in der Wirtschafts-, Notenbank- und Regierungspolitik.

Digitale Anzeige mit sinkenden Kurven

Und wenn die Energiepreise fallen?

Der Verlauf der Inflation bleibt in hohem Maße abhängig von der weiteren Entwicklung der Preissteigerungen von Strom, Gas & Co. Also vom Verlauf des Krieges, Entscheidungen im Kreml und in Katar (wieviel Flüssiggas bekommen wir wann zu welchem Preis?). Aber auch von politischen Entscheidungen in Berlin, wie etwa die konkrete Ausgestaltung der Gaspreisbremse. Bleiben die Energiepreise nach Mai 2023 konstant, könnte das Inflationsziel Anfang 2025 wieder erreicht werden.

234 KB︱30.9.2022

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Angespitzter Bleistift liegt auf einem Kalenderblatt

Italien vor der Wahl

Am Sonntag wird in Italien in vorgezogenen Wahlen das Parlament neu gewählt. Alle Umfragen deuten auf einen Sieg des rechts-konservativen Bündnisses hin. Somit wird aller Voraussicht nach Giorgia Meloni Italiens erste weibliche Premierministerin. Die Haltung Italiens neuer Regierung wird vermutlich wertkonservativer werden. In wirtschaftspolitischen Fragen dürften aber viele der gefürchteten bösen Überraschungen ausbleiben.

1.198 KB︱23.9.2022

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LBBW Podcast - Research2Go

Bringen Sie sich auf den neuesten Stand mit dem LBBW Podcast Research2Go. In diesem Podcast diskutiert und bespricht das LBBW Research alle zwei Wochen aktuelle Trends und Entwicklungen der Wirtschafts- und Finanzwelt – und ihre Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen.

LBBW Webkonferenzen

Aktuelle Krisen belasten die Wirtschaft enorm. In unseren Webkonferenzen geben wir eine Einschätzung zu den Auswirkungen auf Konjunktur, Unternehmen und Märkte.

LBBW Kapitalmarktkompass: EZB, Immobilien & Krypto

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Webkonferenz | 20.9.2022

  • Einleitung (Rolf Schäffer)
  • Inflation & EZB (Dr. Jens-Oliver Niklasch)
  • Wohnimmobilien in Zeiten der Rezession (Martin Güth)
  • Krypto: Ethereum nach dem Software-Update (Dr. Guido Zimmermann)

LBBW Kapitalmarktkompass: EZB, Immobilien & Krypto
1.8 MB | 20.9.2022

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LBBW Studien und Analysen

Ausgewählte Themen arbeiten wir gesondert für Sie auf. Unsere umfangreichen Studien und Analysen helfen Ihnen, den Durchblick zu behalten.

Maschinenbau - Männer arbeiten an Turbinen

Branchenstagnation Maschinenbau

Der Wind dürfte dem deutschen Maschinenbau immer stärker ins Gesicht blasen. In Europa, dem Hauptabsatzmarkt der deutschen Investitionsgüterbranche, zieht ein konjunktureller Sturm auf. Das LBBW Research erwartet 2023 in Europa eine Rezession! China und die USA können den bevorstehenden Branchenabschwung bestenfalls abmildern.

1.5 MB ︱15.9.2022

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Frau und Kind vor futuristischem Holzhaus

Es wird eng auf dem Immobilienmarkt

Wohnimmobilien in Zeiten der Rezession: Auch im aktuellen Umfeld sind Immobilien ein guter Schutz vor Wertverlusten. Wenn man eine besitzt oder ergattern kann. Denn der ohnehin bereits ausgedünnte Immobilienmarkt wird gleich durch ein ganzes Bündel von Faktoren zusätzlich eingeengt. Die Preise dürften für immer mehr Mieter, Häuslebauer und -käufer unerschwinglich werden.

2.1 MB︱14.9.2022

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Junge Menschen beim Joggen

Der Gesundheitssektor – grenzenloses Wachstum

In einer aktuellen umfassenden Studie zum Weltgesundheitsmarkt haben die Expertinnen und Experten von LBBW Research eine Menge Daten, Fakten und Zahlen zusammengestellt. Und geben damit einen tiefen Einblick in und guten Überblick über einen Markt, der immer weiterwachsen wird.

6.8 MB ︱23.8.2022

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LBBW Ersteinschätzungen

Deutsche Inflation im September - Länderdaten

Ersteinschätzung | 29.9.2022 11:53

Ersteinschätzung zur deutschen Inflation im September auf Basis der bisher vorliegenden Länderdaten.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Nach dem Auslaufen der preisdämpfenden Effekte des Sommerpakets offenbart uns nun der September einen ungeschminkten Anblick der Inflationswahrheit. Die Preise für Kraftstoffe und Haushaltsenergie sind regelrecht explodiert. Zudem haben wir für Nahrungsmittel einen Preisauftrieb von inzwischen rund 18%. Stabilitätsanker sind allenfalls die Mieten mit nur rund 2% Anstieg zum Vorjahr sowie die Preise für Telekommunikation, die stabil oder sogar rückläufig sind. Vielleicht sind wir, was die Inflation auf Basis des nationalen Index angeht, knapp an der Zweistelligkeit vorbei geschrammt. In einigen Bundesländern gab es aber schon im September Inflationsraten von über 10%. Auf Bundesebene dürfte diese Marke fallen, sobald im Oktober die Erhöhung des Mindestlohns greift und die Preise im Gesundheitswesen, für das Gastgewerbe und wer weiß wo noch anschiebt. Unter dem Strich wird das Leben für immer mehr Menschen regelrecht unerschwinglich. Keine angenehmen Aussichten für die kommenden Monate.

Ifo-Geschäftsklima für Deutschland im September

Ersteinschätzung | 26.9.2022 10:20

  • Das Geschäftsklima ist im September von revidiert 88,6 auf 84,3 gesunken
  • Die Lage wird mit 94,5 beurteilt nach 97,5 im August
  • Die Erwartungen liegen bei 75,2 nach zuvor revidiert 80,5

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Ein neuerlicher herber Rückschlag für die Konjunktur. Selbst die Lage kühlt sich jetzt rasch ab. Eine Rezession gilt ohnehin schon als ausgemacht, aber es kann durchaus noch schlimmer kommen. Die Erwartungen sind inzwischen im Panikbereich angelangt, was wir zuvor so nur auf dem Höhepunkt der Corona-Angst gesehen haben. Es wird somit höchste Zeit für stabilisierende Maßnahmen der Politik. Unternehmen und Haushalte müssen endlich wieder Planungssicherheit in Sachen Energie - Preise und Verfügbarkeit - zurückgewinnen. Den meisten Unternehmen und Haushalten ist inzwischen klar, dass große Kosten auf sie zukommen. Dennoch sollte jetzt zumindest eine gewisse Obergrenze der Gesamtlast erkennbar werden.

Deutsche Häuserpreise im 2. Quartal

Ersteinschätzung | 23.9.2022 08:20

Destatis vermeldete für das zweite Quartal einen Anstieg der Preise für Wohnimmobilien von 2,5% gegenüber dem Vorquartal und von 10,2% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Auch wenn die Preise im zweiten Quartal noch einmal um kräftige 2,5% gestiegen sind und die Jahresrate nun bereits seit fünf Quartalen im zweistelligen Bereich liegt – der Steigflug geht aller Voraussicht nach jetzt zu Ende. Das Umfeld ist herausfordernd für alle Beteiligten. Der Wind hat gedreht. Niemand sollte mehr auf immer weiter steigende Preise spekulieren. Gegen deutliche Preisrückgänge spricht einstweilen aber das knappe Angebot an zum Verkauf stehenden Objekten. Für Kauf- und Mietinteressenten wird die Lage immer schwieriger. Der Markt wird aufgrund von Zuwanderung und schwächerem Bau noch enger als ohnehin schon. Gleichzeitig sind Immobilien aufgrund gestiegener Hypothekenzinsen und realer Einkommensverlust für immer weniger Menschen erschwinglich. Für viele Objekte steht zudem in den kommenden Jahren eine energetische Sanierung an.

Zinsentscheid der Bank of England

Ersteinschätzung | 22.9.2022 13:30

Die britische Notenbank hat beschlossen, ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf 2,25% anzuheben. Es ist der zweite „große“ Zinsschritt in Folge. Der geldpolitische Rat war mehrfach gespalten: Drei Stimmen für Schritt um 75 Bp, eine Stimme für nur 25 Bp. Die BoE kündigte zudem den Beginn aktiver Anleiheverkäufe für Oktober an.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die britische Notenbank setzt ihren Zinserhöhungskurs trotz hoher Rezessionsgefahren fort. Im internationalen Vergleich wirkt der Schritt um 50 Bp schon eher gemäßigt, nachdem zuletzt 75 Bp der Standard waren. Hintergrund könnte das jüngst angekündigte Entlastungspaket der britischen Regierung sein, welches die britische Inflation laut BoE-Schätzung im kommenden Jahr um 5%-Punkte drücken dürfte. Im Gegenzug könnte die Phase erhöhter Inflation aber umso länger fortdauern, weil der Rezessionsdruck gemildert wird. Die diffizile Ausgangslage drückt sich im stark gespaltenen Meinungsbild der Währungshüter zur angemessenen Höhe des Zinsschritts aus. Die BoE bleibt bei alldem weiterhin hochgradig wachsam mit Blick auf die Inflationsentwicklung, weitere Zinsschritte sind mithin wahrscheinlich. Über deren Höhe darf angesichts des heutigen gespaltenen Votums noch mehr spekuliert werden. In einem Punkt wird die BoE indes zur geldpolitischen Avantgarde, und zwar mit Blick auf den (nunmehr aktiven) Wiederabbau der Notenbankbilanz.

LBBW TerminCheck

Die wichtigsten Wirtschaftsdaten & Prognosen für den 3. - 7. Oktober 2022

Datum Uhrzeit Land Ereignis Periode Relevanz Vorherig (1)  |
Konsens (2) |
LBBW (3)
So., 2.10.   BRA Präsidentschaftswahlen in Brasilien (1. Runde)   ⚑⚑  
Mo., 3.10. 01:50 JPN Tankan Index Q3 ⚑⚑ 9 | 11 | 10
Mo., 3.10. 16:00 USA ISM Verarbeitendes Gewerbe Sep ⚑⚑⚑ 52, 8 | 52,2 | 51,3
Mo., 3.10.   EWU Ecofin-Treffen   ⚑⚑  
Di., 4.10. 16:00 USA Auftragseingänge Industrie (M/M) Aug -1,0 | 0,4 | 0,5
Mi., 5.10. 14:15 USA ADP Beschäftigungsveränderung (in Tsd.) Sep ⚑⚑ 132 | 200 | -
Mi., 5.10. 14:30 USA Handelsbilanz (in Mrd. USD) Aug ⚑⚑ -70,7 | -67,7 | -75,0
Mi., 5.10. 16:00 USA ISM Dienstleistungen Sep ⚑⚑⚑ 56,9 | 56,0 | 57,5
Do., 6.10. 08:00 DE Auftragseingänge Industrie (M/M) Aug ⚑⚑ -1,1 | -0,5 | -2,0
Do., 6.10. 13:30 EWU EZB veröffentlicht Protokoll zur Sitzung vom 8. Septemb   ⚑⚑⚑  
Fr., 7.10. 08:00 DE Industrieproduktion (M/M) Aug ⚑⚑ -0,3 | -0,5 | -1,4
Fr., 7.10. 14:30 USA Beschäftigungsveränderung ex Agrar (in Tsd.) Sep ⚑⚑⚑ 315 | 250 | 250
Fr., 7.10. 14:30 USA Arbeitslosenquote (sa) Sep ⚑⚑⚑ 3,7 | 3,7 | 3,6
Fr., 7.10. 14:30 USA Durchschnittliche Stundenlöhne (M/M) Sep ⚑⚑⚑ 0,3 | 0,3 | 0,3
Fr., 7.10.   EU Informeller Gipfel der EU-Staats- und -Regierungschefs   ⚑⚑⚑  
Fr., 7.10.   GRC Rating Review Griechenland (Fitch)   ⚑⚑  

(1) Liegt bereits eine Schnellschätzung vor, wird diese anstatt des Vorperiodenwertes angegeben; (2) Konsensprognose laut Bloomberg bzw. Reuters; (3) LBBW Prognose

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