LBBW Research sorgt für Durchblick in Wirtschaft und Finanzwelt

Wir schauen voraus und analysieren für Sie die wichtigsten Märkte und Trends.

Mann mit einem Stift in der Hand

Wir denken für Sie die Sache durch.

Mit unseren rund 50 hochqualifizierten Analysten gehören wir zu den führenden Researchhäusern in Deutschland. Wir blicken hinter jede Zahl und vertiefen uns in jedes noch so anspruchsvolle Thema.

Reichen unsere Rohstoffe? Übernehmen Maschinen unsere Arbeit? Brauchen wir morgen noch Bargeld? Als Denkfabrik der Landesbank Baden-Württemberg nimmt sich LBBW Research der entscheidenden Fragen an. Wir schauen für Sie auf die Entwicklungen wichtiger Volkswirtschaften, die internationalen Finanzmärkte sowie auf aktuelle Branchentrends. Von uns erhalten Sie hochwertige Studien, Prognosen und Meinungen, die Ihnen konkret weiterhelfen.

In unseren Publikationen trifft geballtes Fachwissen auf verlässliche Einschätzungen: Mit uns haben Sie stets einen klaren Kompass zur Hand.

Klartext

In "Klartext" nehmen unser Chefvolkswirt Moritz Kraemer und sein Team die Weltwirtschaft unter die Lupe, bewerten die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten und kommentieren Branchentrends und Entscheidungen in der Wirtschafts-, Notenbank- und Regierungspolitik.

Angespitzter Bleistift liegt auf einem Kalenderblatt

Italien vor der Wahl

Am Sonntag wird in Italien in vorgezogenen Wahlen das Parlament neu gewählt. Alle Umfragen deuten auf einen Sieg des rechts-konservativen Bündnisses hin. Somit wird aller Voraussicht nach Giorgia Meloni Italiens erste weibliche Premierministerin. Die Haltung Italiens neuer Regierung wird vermutlich wertkonservativer werden. In wirtschaftspolitischen Fragen dürften aber viele der gefürchteten bösen Überraschungen ausbleiben.

1.198 KB︱23.9.2022

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Modernes Wohnhaus in Berlin

Wohnen in Deutschland: für viele Luxus

Eine Folge des bis zuletzt boomenden Wohnungsmarkts sind steigende Mieten, insbesondere in den Städten. Schätzungen zufolge sind die Neuvertragsmieten zwischen 2011 und 2021 bundesweit um 46% gestiegen. Mieter haben das Nachsehen. Vier von zehn Deutschen mieten ihre Wohnung zu Marktpreisen. Dies ist die mit Abstand höchste Quote im Euroraum, die im Durchschnitt bei 19% liegt (ohne Deutschland). Von allen Mietern im Euroraum mit gewerblichen Vermietern leben 42% hierzulande.

351 KB︱16.9.2022

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LBBW Podcast - Research2Go

Bringen Sie sich auf den neuesten Stand mit dem LBBW Podcast Research2Go. In diesem Podcast diskutiert und bespricht das LBBW Research alle zwei Wochen aktuelle Trends und Entwicklungen der Wirtschafts- und Finanzwelt – und ihre Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen.

LBBW Webkonferenzen

Aktuelle Krisen belasten die Wirtschaft enorm. In unseren Webkonferenzen geben wir eine Einschätzung zu den Auswirkungen auf Konjunktur, Unternehmen und Märkte.

LBBW Kapitalmarktkompass: EZB, Immobilien & Krypto

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Webkonferenz | 20.9.2022

  • Einleitung (Rolf Schäffer)
  • Inflation & EZB (Dr. Jens-Oliver Niklasch)
  • Wohnimmobilien in Zeiten der Rezession (Martin Güth)
  • Krypto: Ethereum nach dem Software-Update (Dr. Guido Zimmermann)

LBBW Kapitalmarktkompass: EZB, Immobilien & Krypto
1.8 MB | 20.9.2022

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LBBW Studien und Analysen

Ausgewählte Themen arbeiten wir gesondert für Sie auf. Unsere umfangreichen Studien und Analysen helfen Ihnen, den Durchblick zu behalten.

Maschinenbau - Männer arbeiten an Turbinen

Branchenstagnation Maschinenbau

Der Wind dürfte dem deutschen Maschinenbau immer stärker ins Gesicht blasen. In Europa, dem Hauptabsatzmarkt der deutschen Investitionsgüterbranche, zieht ein konjunktureller Sturm auf. Das LBBW Research erwartet 2023 in Europa eine Rezession! China und die USA können den bevorstehenden Branchenabschwung bestenfalls abmildern.

1.5 MB ︱15.9.2022

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Frau und Kind vor futuristischem Holzhaus

Es wird eng auf dem Immobilienmarkt

Wohnimmobilien in Zeiten der Rezession: Auch im aktuellen Umfeld sind Immobilien ein guter Schutz vor Wertverlusten. Wenn man eine besitzt oder ergattern kann. Denn der ohnehin bereits ausgedünnte Immobilienmarkt wird gleich durch ein ganzes Bündel von Faktoren zusätzlich eingeengt. Die Preise dürften für immer mehr Mieter, Häuslebauer und -käufer unerschwinglich werden.

2.1 MB︱14.9.2022

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Junge Menschen beim Joggen

Der Gesundheitssektor – grenzenloses Wachstum

In einer aktuellen umfassenden Studie zum Weltgesundheitsmarkt haben die Expertinnen und Experten von LBBW Research eine Menge Daten, Fakten und Zahlen zusammengestellt. Und geben damit einen tiefen Einblick in und guten Überblick über einen Markt, der immer weiterwachsen wird.

6.8 MB ︱23.8.2022

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LBBW Ersteinschätzungen

Deutsche Häuserpreise im 2. Quartal

Ersteinschätzung | 23.9.2022 08:20

Destatis vermeldete für das zweite Quartal einen Anstieg der Preise für Wohnimmobilien von 2,5% gegenüber dem Vorquartal und von 10,2% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Auch wenn die Preise im zweiten Quartal noch einmal um kräftige 2,5% gestiegen sind und die Jahresrate nun bereits seit fünf Quartalen im zweistelligen Bereich liegt – der Steigflug geht aller Voraussicht nach jetzt zu Ende. Das Umfeld ist herausfordernd für alle Beteiligten. Der Wind hat gedreht. Niemand sollte mehr auf immer weiter steigende Preise spekulieren. Gegen deutliche Preisrückgänge spricht einstweilen aber das knappe Angebot an zum Verkauf stehenden Objekten. Für Kauf- und Mietinteressenten wird die Lage immer schwieriger. Der Markt wird aufgrund von Zuwanderung und schwächerem Bau noch enger als ohnehin schon. Gleichzeitig sind Immobilien aufgrund gestiegener Hypothekenzinsen und realer Einkommensverlust für immer weniger Menschen erschwinglich. Für viele Objekte steht zudem in den kommenden Jahren eine energetische Sanierung an.

Zinsentscheid der Bank of England

Ersteinschätzung | 22.9.2022 13:30

Die britische Notenbank hat beschlossen, ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf 2,25% anzuheben. Es ist der zweite „große“ Zinsschritt in Folge. Der geldpolitische Rat war mehrfach gespalten: Drei Stimmen für Schritt um 75 Bp, eine Stimme für nur 25 Bp. Die BoE kündigte zudem den Beginn aktiver Anleiheverkäufe für Oktober an.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die britische Notenbank setzt ihren Zinserhöhungskurs trotz hoher Rezessionsgefahren fort. Im internationalen Vergleich wirkt der Schritt um 50 Bp schon eher gemäßigt, nachdem zuletzt 75 Bp der Standard waren. Hintergrund könnte das jüngst angekündigte Entlastungspaket der britischen Regierung sein, welches die britische Inflation laut BoE-Schätzung im kommenden Jahr um 5%-Punkte drücken dürfte. Im Gegenzug könnte die Phase erhöhter Inflation aber umso länger fortdauern, weil der Rezessionsdruck gemildert wird. Die diffizile Ausgangslage drückt sich im stark gespaltenen Meinungsbild der Währungshüter zur angemessenen Höhe des Zinsschritts aus. Die BoE bleibt bei alldem weiterhin hochgradig wachsam mit Blick auf die Inflationsentwicklung, weitere Zinsschritte sind mithin wahrscheinlich. Über deren Höhe darf angesichts des heutigen gespaltenen Votums noch mehr spekuliert werden. In einem Punkt wird die BoE indes zur geldpolitischen Avantgarde, und zwar mit Blick auf den (nunmehr aktiven) Wiederabbau der Notenbankbilanz.

Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank

Ersteinschätzung | 22.9.2022 09:41

SNB hebt Leitzins von -0,25% auf +0,50% an.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Es war absehbar, auch die Schweizerische Nationalbank verabschiedet sich von den Negativzinsen. Spannend war vor allem das Ausmaß der Zinsanhebung. Zuletzt schleusten sowohl die Fed als auch die EZB ihren Leitzins um 75 Basispunkte nach oben. Die SNB wird zwar nicht so heftig von der heimischen Inflation vor sich hergetrieben wie dies bei der EZB oder der Fed der Fall ist. Dennoch erhöhten die Schweizer Währungshüter nun ihre Laufgeschwindigkeit und hoben ihren Leitzins um ebenfalls 75 Basispunkte an. Die Erhöhung der bedingten SNB-Inflationsprognose auf 3,0% (zuvor 2,8%) für das Jahr 2022 und auf 2,4% (zuvor 1,9%) für das Jahr 2023 zeigt: Die Notenbank sieht noch immer Handlungsbedarf. Weitere Zinsanhebungen dürften folgen.

Zinsentscheid der US-Notenbank

Ersteinschätzung | 21.9.2022 20:15

Die US-Notenbank hat beschlossen, ihr Tagesgeldzielband um 75 Basispunkte auf 3,00% - 3,25% anzuheben. Es ist der dritte derart große Zinnschritt nach oben in Folge. Die Fed hält zudem an ihre Linie fest, wonach weitere Zinsanhebungen in den folgenden Monaten angemessen sein dürften. Per Jahresende 2022 avisiert die Notenbank ein Leitzinsniveau von 4,4%, per Ende 2023 könnte der Leitzins laut „Dot Plot“ bei 4,6% sein Peak erreichen.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die US-Notenbank hat heute eindrucksvoll ihre Rolle als Vorreiterin unter den großen Notenbanken im Kampf gegen die hohe Inflation untermauert. Die jüngst veröffentlichten US-Inflationsdaten, insbesondere die unerwartet hohe Kernrate, ließen ihr kaum ein andere Wahl. Die Aussichten für ein schnelles Abebben des Inflationsdrucks sind nicht gut, auch wenn die rückläufigen US-Benzinpreise derzeit für Entlastung bei der Headline-Rate sorgen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war der heutige Schritt daher nicht das letzte Wort, was durch die neuen Leitzinsprojektionen untermauert wird. Demgemäß sind weitere 125 Bp bis zum Jahresende 2022 drin – und man muss wohl aus heutiger Sicht eher sagen: mindestens. Implizit signalisieren die neuen Projektionen zwar, dass die Zinsschritte gegen Jahresende etwas kleiner werden könnten. Zudem könnte recht bald im kommenden Jahr ein Plateau auf für die jüngere Vergangenheit hohen Niveaus ausgebildet werden. Aber beides ist nicht in Stein gemeißelt, weil die Neigung in den vergangenen Monaten stets zu Überraschungen auf der Oberseite ging.

Deutsche Erzeugerpreise im August

Ersteinschätzung | 20.9.2022 08:14

Die Erzeugerpreise sind im Monatsvergleich um 7,9% gestiegen. Zum Vorjahr lag der Anstieg damit bei 45,8%.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Ein unfassbarer Preishammer. Der höchste Anstieg aller Zeiten sowohl in der Jahresrate als auch in der Monatsrate. Grund waren wie immer die Energiepreise. Aber dieses Mal nicht nur Öl oder Gas, sondern auch noch Strom. Die Unternehmen werden nur einen Teil der Preisanstiege an ihre Kunden überwälzen können. Aber selbst dieser Rest wird die Inflation weiter befeuern. Das alles verheißt nichts Gutes für die Inflation. Sie ist gekommen, um zu bleiben.

LBBW TerminCheck

Die wichtigsten Wirtschaftsdaten & Prognosen für den 26. - 30. September 2022

Datum Uhrzeit Land Ereignis Periode Relevanz Vorherig (1)  |
Konsens (2) |
LBBW (3)
So., 25.9.   IT Parlamentswahl in Italien   ⚑⚑⚑  
Mo., 26.9. 10:00 DE ifo Geschäftsklima Deutschland Sep ⚑⚑⚑ 88,5 | 86,0 | 87,7
Mo., 26.9. 10:00 DE ifo Erwartungen Sep ⚑⚑⚑ 80,3 | 78,0 | 79,3
Mo., 26.9. 10:00 DE ifo Lage Sep ⚑⚑⚑ 97,5 | 96,0 | 97,0
Mo., 26.9. 16:00 EMU EZB-Chefin Lagarde geldpolitischer Rechenschaftsbericht vor EU-Parlament ab   ⚑⚑⚑  
Di., 27.9. 10:00 EWU Geldmenge M3 (Y/Y) Aug ⚑⚑ 5,5 | - | 5,6
Di., 27.9. 14:30 USA Auftragseingänge langlebige Güter (M/M) (vorläufig) Aug ⚑⚑⚑ -0,1 | -0,1 | 0,0
Di., 27.9. 16:00 USA Konsumentenvertrauen (CB) Sep ⚑⚑⚑ 103,2 | 104,5 | 105,0
Di., 27.9. 16:00 USA Neubauverkäufe (in Tsd.) Aug ⚑⚑ 511 | 500 | 495
Mi., 28.9. 08:00 DE GfK Konsumklima Okt ⚑⚑ -36,5 | -39,1 | -38,0
Do., 29.9. 11:00 EWU Wirtschaftsvertrauen Sep ⚑⚑⚑ 97,6 | 96,0 | 96,0
Do., 29.9. 14:00 DE CPI (Y/Y) (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 7,9 | 8,9 | 9,7
Do., 29.9. 19:00 EWU Rede EZB-Chefvolkswirt Lane   ⚑⚑  
Fr., 30.9. 03:45 CHN Caixin PMI Verarb. Gewerbe Sep ⚑⚑⚑ 49,5 | - | 50,0
Fr., 30.9. 11:00 EWU HVPI, Vorabschätzung (Y/Y) Sep ⚑⚑⚑ 9,1 | 9,7 | 9,7
Fr., 30.9. 11:00 EWU Arbeitslosenquote (sa) Aug ⚑⚑ 6,6 | 6,6 | 6,7
Fr., 30.9. 14:30 USA PCE Kernrate (Y/Y) Aug ⚑⚑⚑ 4,6 | 4,8 | 4,9
Fr., 30.9. 16:00 USA Uni Michigan Verbrauchervertrauen (final) Sep ⚑⚑ 59,5 | 59,5 | 59,5
Fr., 30.9. 17:30 EWU Rede EZB-Direktoriumsmitglied Schnabel   ⚑⚑⚑  
Fr., 30.9.   IT Rating Review Italien (Moody's®)   ⚑⚑  

(1) Liegt bereits eine Schnellschätzung vor, wird diese anstatt des Vorperiodenwertes angegeben; (2) Konsensprognose laut Bloomberg bzw. Reuters; (3) LBBW Prognose

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