Drei Lkw vor Logistikhalle: Währungsmanagement bei der LBBW

Research

Das LBBW Research sorgt für Durchblick.

Wir schauen voraus und analysieren für Sie die wichtigsten Märkte und Trends.

Wir denken für Sie die Sache durch.

Mit unseren rund 50 hochqualifizierten Analysten gehören wir zu den führenden Researchhäusern in Deutschland. Wir blicken hinter jede Zahl und vertiefen uns in jedes noch so anspruchsvolle Thema.

Reichen unsere Rohstoffe? Übernehmen Maschinen unsere Arbeit? Brauchen wir morgen noch Bargeld? Als Denkfabrik der Landesbank Baden-Württemberg nimmt sich LBBW Research der entscheidenden Fragen an. Wir schauen für Sie auf die Entwicklungen wichtiger Volkswirtschaften, die internationalen Finanzmärkte sowie auf aktuelle Branchentrends. Von uns erhalten Sie hochwertige Studien, Prognosen und Meinungen, die Ihnen konkret weiterhelfen.

Unsere Publikationen

Geballtes Fachwissen trifft auf verlässliche Einschätzungen: Mit uns haben Sie stets einen klaren Kompass zur Hand.

Burkerts Blick

Kugelschreiber zieht Balkenverlauf auf Computerbildschirm nach

Burkerts Blick: Liquidität verleiht Flügel

US-Aktien mit Rückenwind

1.030 KB︱11.9.2020

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Fallende Aktienmärkte

Burkerts Blick: Die FED, Dein Freund und Helfer - ganz real

Hat Powell noch ein Ass im Ärmel?

992 KB︱28.8.2020

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Blickpunkte

Ausgewählte Themen arbeiten wir gesondert für Sie auf. Unsere umfangreichen Analysen helfen Ihnen, den Durchblick zu behalten.

Hand zieht Tablet aus Bücherregal

Digitalisierung

Wo steht Deutschland?

1.6 MB ︱12.8.2020

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Brücke führt von traditionellen zum modernen China

Konjunkturmonitor China

V-förmige Erholung wahrscheinlich.

2.3 MB ︱28.7.2020

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Blickpunkt kurzgefasst

Eine Forscherin untersucht Coronaviren in Reagenzglaesern

Covid-19 und europäische Versicherer. (31.3.2020)

Die Corona-Krise trifft in besonderem Maße auch die europäische Assekuranz. Während die direkten Versicherungsschäden für die meisten Anbieter überschaubar bleiben sollten, stellen die Finanzmarktturbulenzen einen massiven Belastungsfaktor für deren Gewinne und Kapitalausstattung dar. Wer ist am meisten betroffen? Welche Maßnahmen helfen am effektivsten gegen Kapitalknappheit? Beenden Versicherer nun ihre Aktienrückkäufe, und vor allem: Halten sie an den geplanten Dividendenausschüttungen fest?

Die vollständige Studie erhalten Sie über unser exklusives Portal: LBBW Markets.

Blickpunkte kurzgefasst Überblick

Research2Go – der LBBW Podcast

Bringen Sie sich auf den neuesten Stand mit dem LBBW Podcast Research2Go. LBBW Chefökonom Uwe Burkert beleuchtet aktuelle Trends und Entwicklungen der Wirtschafts- und Finanzwelt – und ihre Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen. Abonnieren Sie LBBW Research2Go und bleiben Sie damit regelmäßig und kompakt informiert.

Dieses Video gibt einen Überblick über einige Informationsangebote von LBBW Research für Unternehmenskunden.

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Unsere Webkonferenzen

Covid 19 belastet die Wirtschaft enorm. In unseren Webkonferenzen geben wir eine Einschätzung zu den Auswirkungen auf Konjunktur, Unternehmen und Märkte.

LBBW Kapitalmarktkompass - Die Konjunktur im Blick

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Webkonferenz | 15.9.2020

  • Corona-Update - "Zweite Welle" in einigen europäischen Ländern angekommen (Rolf Schäffer)
  • China "nach Corona" - Reich der Mitte steuert auf V-förmige Erholung zu (Matthias Krieger)
  • US-Wirtschaft trotz noch immer hoher Infektionszahlen vor kräftigem Rebound (Matthias Krieger)
  • BIP-Prognosen EWU: Deutschland steht schon wieder besser da, aber Euroraum insgesamt weiter mit Abwärtsrisiken (Dr. Jens-Oliver Niklasch)
  • Brexit: Johnson droht mit Rechtsbruch - Hard-Brexit-Wahrscheinlichkeit steigt weiter an (Rolf Schäffer)
  • Aktien: Geldpolitik spielt Sachwertanlagen auf längere Zeit in die Hände. Was bedeutet der jüngste Abverkauf von US-Techwerten? (Uwe Streich)
  • Änderungen bei unseren Allokationsempfehlungen (Rolf Schäffer)

Kapitalmarktkompass: Die Konjunktur im Blick
2.6 MB | 15.9.2020

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Unsere Schnelleinschätzungen

Zur aktuellen Diskussion um einen neuerlichen "Lockdown"

Schnelleinschätzung | 7.8.2020 7:00

  • Die Corona-Fallahlen steigen in Deutschland und damit auch die Nervosität bzgl. eines neuerlichen „Lockdowns“.
  • Auch unsere Konjunkturprognosen stehen unter dem Vorbehalt, dass es nicht zu einem zweiten flächendeckenden und umfassenden „Lockdown“ kommt.
  • Viele Medien diskutieren dieser Tage das Thema „neuer Lockdown“.
  • Es ist von Berichten zu lesen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung im Jahresverlauf einen mindestens so strengen „Lockdown“ erwartet wie im Frühjahr.

Die Schnelleinschätzung von Uwe Burkert, Chefvolkswirt und Leiter LBBW Research:

„Ich möchte sicher nicht die aktuelle Corona-Entwicklung verharmlosen. Da ist sicherlich Wachsamkeit angesagt, zumal die Zahlen in vielen Ländern ansteigen. Bei einem weiteren Ansteigen der Infektionszahlen, womit insbesondere auch Richtung Herbst und Winter gerechnet werden muss, werden vermutlich neuerliche Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Politik flächendeckend noch mal derart strenge Maßnahmen einführt wie damals, schätze ich als gering ein. Von einem noch schärferen Lockdown gar nicht zu reden...

Die Politik musste im März/April unter ausgesprochen hoher Unsicherheit agieren – weder das Infektionsgeschehen im Land noch die Krankheit an sich waren gut einzuschätzen. Mit entsprechend grobem Werkzeug ist man damals vorgegangen und war lieber etwas zu vorsichtig als zu optimistisch. Inzwischen sind die Erkenntnisse und Informationen deutlich besser. Verschlechtert hat sich, dass die Bevölkerung der Maßnahmen zunehmend müde wird. Dies spricht aus meiner Sicht aber nicht dafür, nochmal die ganz große Keule auszupacken. Da ein flächendeckender umfassender „Lockdown“ zudem mit enormen Kosten verbunden ist – wirtschaftlich wie gesellschaftlich -, dürfte die Politik sehr bestrebt sein, ihn zu verhindern.

Somit bedürfte es aus meiner Sicht wirklich einer extremen Infektionsentwicklung, damit es zu einem zweiten flächendeckenden und umfassenden Lockdown kommt, wie wir ihn damals hatten. Hinzukommt, dass auch die Gerichte immer wieder Verordnungen einkassieren, die zu undifferenziert sind und eben genau einfordern, dass die Maßnahmen sehr genau auf die jeweilige Situation hin zugeschnitten sind. D.h. selbst wenn aus der Politik das Bestreben für einen umfassenden Lockdown laut würde, wäre immer noch sehr fraglich, ob er rechtlich überhaupt möglich wäre.

Daher mein Fazit: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Politik flächendeckend noch mal derart strenge Maßnahmen einführt wie im Frühjahr, schätze ich als gering ein.“

Unsere Vorab- bzw. Ersteinschätzungen

Zinsentscheid der Bank of England vom 17. September 2020

Ersteinschätzung | 17.9.2020 13:18

Die BoE hat ihren Leitzins unverändert bei 0,10 % belassen – Zielwert der Anleihekäufe ebenfalls unverändert bei 745 Mrd. Pfund – Option von Negativzinsen wird konkreter geprüft

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die britische Notenbank orientiert sich in der Tonlage relativ eng an ihren US-Kollegen gestern Abend. Die Konjunkturentwicklung war in Großbritannien zuletzt besser als im Rahmen des vorangegangenen Zinsentscheids erwartet; nach vorne schauend birgt die Corona-Krise jedoch weiterhin erhebliche mittelfristige Risiken, insbesondere mit Blick auf eine dauerhaft erhöhte Arbeitslosigkeit. Da die britischen Währungshüter überdies mit dem zusätzlichen Risiko eines chaotischen Brexits umgehen müssen, erscheint aus heutiger Sicht klar, dass die Leitzinsen in Großbritannien mindestens ebenso lange nahe null bleiben dürften wie in den USA. Vorerst stehen die Zeichen auch in Großbritannien im Zweifel eher auf einer nochmaligen Lockerung der Geldpolitik. Die Optionen hierfür werden von der BoE gerade sortiert. Als erstes Instrument steht hier u.E. eine nochmalige Aufstockung des Anleihekaufprogramms im späteren Jahresverlauf im Raum. Allerdings wird auch die Möglichkeit negativer Leitzinsen auf der Insel konkreter – die Vorplanungen für einen solchen Schritt werden in London bereits in Angriff genommen, um bestmöglich für neue Konjunkturrisiken gewappnet zu sein.

Zinsentscheid der US-Notenbank vom 16. September 2020

Ersteinschätzung | 16.9.2020 20:08

Die US-Notenbank hat ihr Zielband für den Tagesgeldsatz unverändert bei 0 % - 0,25 % belassen – Mindestankaufvolumen für US-Treasuries bleibt bei 80 Mrd. USD/Monat

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die US-Notenbanker sehen die Konjunkturaussichten etwas weniger düster als noch Juni – das liegt im Trend, wie die heute Vormittag veröffentlichten Prognosen der OECD zeigen. Nichtsdestotrotz liegt das Hauptaugenmerk der Fed weiterhin auf den Risiken, welche von der Corona-Pandemie ausgehen, und darauf, diese Risiken unter Einsatz aller geldpolitischen Instrumente zu mildern. Was die Verstetigung der Konjunkturerholung angeht, steht die Fed aktuell einmal mehr weitgehend allein da, nachdem der US-Kongress an der Einigung auf ein weiteres Konjunkturpaket gescheitert ist. Sollte die politische Blockade auch nach der Präsidentschaftswahl absehbar anhalten, würde der Druck auf die Notenbank nochmals steigen, die Geldschleusen weiter zu öffnen. Ein mögliches Mittel hierfür könnten eine Erhöhung der Anleihekäufe sein sowie Schritte, welche die Hürden für eine künftige Leitzinsanhebung faktisch nochmals höher setzen. Ohnedies hat die Fed heute bereits einen Schritt in diese Richtung getan, indem sie das Nullzinsumfeld festgeschrieben hat, bis ihre geldpolitischen Ziele Vollbeschäftigung und Preisstabilität in der kürzlich überarbeiteten Auslegung erreicht sind. Die heute veröffentlichten Leitzinsprojektionen zeigen bereits, dass mindestens auf Sicht der nächsten drei Jahre nicht mit höheren Leitzinsen zu rechnen ist – selbst wenn die US-Konjunkturerholung, wie allseits erhofft, in einen anhaltenden Aufschwung mündet.

EZB-Entscheidung und anschließende PK

Ersteinschätzung | 10.9.2020 15:00

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die EZB hat sich zunächst aufs Abwarten verlegt. Das heutige Statement war praktisch wortgleich mit seinem Vorgänger. Auch die Projektionen zu Inflation und Wachstum haben sich nicht sehr geändert, was angesichts der Dynamik der Veränderungen im Zeichen der Pandemie schon fast erstaunlich ist. Aber tatsächlich lag die EZB bisher mit ihren Prognosen ziemlich gut. Was den Euro-US-Dollar Wechselkurs angeht, haben schon die Spatzen von den Dächern gepfiffen, dass diese Bewegung dem EZB-Rat zu schnell und zu weit ging. Die Frage ist, ob es dem Markt reichen wird, dass Lagarde erklärt hat, dass die EZB die Sache beobachte. Wir gehen eher von einer weiteren Aufwertung des Euro auf, und dann wäre die EZB wieder unter Zugzwang, so dass u.E. eine Aufstockung des Anleihekaufprogramms der EZB zum Jahresende wahrscheinlich wird.

Veröffentlichung der EZB-Anleihekäufe für den Monat August

Ersteinschätzung | 7.9.2020 16:03

Die EZB hat ihr Netto-Anleihekaufvolumen im August den zweiten Monat in Folge gedrosselt, und zwar auf 79 Mrd. Euro (PEPP: 59,5 Mrd. Euro), nach 107 Mrd. Euro im Juli – keine Details zu PEPP.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Während der deutliche Rückgang des Netto-Kaufvolumens im Juli eine Anerkenntnis der Tatsache gewesen war, dass wegen der deutlich stabilisierten Marktlage weniger Intervention zur Stabilisierung notwendig war, so ist die erneute Drosselung der Käufe im August wohl vor allem auf die Jahreszeit zurückzuführen. Im Hochsommer ist sowohl die Handelsaktivität als auch die Emissionsaktivität am Anleihemarkt typischerweise deutlich unterdurchschnittlich, und diese Tatsache spiegelt sich zugleich in der Kauftätigkeit der Notenbank. Insofern ist im September wohl wieder mit einem ansteigenden Netto-Anleihekaufvolumen zu rechnen, wenngleich die Spitzenwerte der Monate April bis Juni sehr wahrscheinlich nicht mehr erreicht werden, sofern sich die Coronakrise nicht neuerlich massiv zuspitzt. Eher könnte der Wert vom Juli mit 100-110 Mrd. Euro vorerst zur neuen Richtgröße werden. Obgleich das Notfallkaufprogramm PEPP derzeit erst zu rund 37 % ausgeschöpft ist, rechnen wir derzeit gleichwohl damit, dass die Debatte über eine neuerliche Aufstockung des Volumens von aktuell 1.350 Mrd. Euro noch vor Ende des Jahres deutlich Fahrt aufnehmen wird.

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Die wichtigsten Wirtschaftsdaten & Prognosen für 22.9. - 25.9.2020

Tag Uhrzeit Land Ereignis Periode Relevanz letzter Wert |
Prognose Konsens |
Prognose LBBW *
Dienstag 16:00 USA Verkäufe bestehender Häuser (in Mio.) Aug ⚑⚑ 5,86 | 6,00 | 6,09
Mittwoch 08:00 DE GfK Konsumklima Okt ⚑⚑ -1,8 | -1,0 | 0,0
Mittwoch 09:30 DE PMI Verarbeitendes Gewerbe (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 52,2 | 52,0 | 53,0
Mittwoch 09:30 DE PMI Dienstleistungen (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 52,5 | 53,0 | 53,5
Mittwoch 10:00 EWU PMI Verarbeitendes Gewerbe (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 51,7 | 51,5 | 52,5
Mittwoch 10:00 EWU PMI Dienstleistungen (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 50,5 | 51,0 | 50,0
Mittwoch 10:00 EWU PMI Composite (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 51,9 | 52,4 | 52,0
Donnerstag 10:00 DE ifo Geschäftsklima Deutschland Sep ⚑⚑⚑ 92,6 | 93,9 | 93,8
Donnerstag 10:00 DE ifo Erwartungen Sep ⚑⚑⚑ 97,5 | 98,0 | 99,0
Donnerstag 10:00 DE ifo Lage Sep ⚑⚑⚑ 87,9 | 89,5 | 88,9
Donnerstag 10:00 EMU EZB veröffentlicht Wirtschaftsbericht   ⚑⚑  
Donnerstag 11:30 EMU EZB veröffentlicht Zuteilung TLTRO III-Tranche (Mrd. €)   ⚑⚑ 1308 | - | 130
Donnerstag 16:00 USA Neubauverkäufe (in Tsd.) Aug ⚑⚑ 901 | 880 | 905
Donnerstag   USA Lagebericht Powell, Mnuchin zu Corona-Hilfsprogramm   ⚑⚑⚑  
Donnerstag   EU EU-Sondergipfel (Beziehungen zu Türkei, Russland)   ⚑⚑⚑  
Freitag 10:00 EWU Geldmenge M3 (Y/Y) Aug ⚑⚑ 10,2 | 10,0 | 10,3
Freitag 14:30 USA Auftragseingänge langl. Güter (M/M) (vorl.) Aug ⚑⚑⚑ 11,4 | 1,0 | 1,5

* letzter Wert - liegt bereits eine Schnellschätzung vor, wird diese anstatt des Vorperiodenwertes angegeben; Konsensprognose laut Bloomberg bzw. Reuters

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