Drei Lkw vor Logistikhalle: Währungsmanagement bei der LBBW

Research

Das LBBW Research sorgt für Durchblick.

Wir schauen voraus und analysieren für Sie die wichtigsten Märkte und Trends.

Wir denken für Sie die Sache durch.

Mit unseren rund 50 hochqualifizierten Analysten gehören wir zu den führenden Researchhäusern in Deutschland. Wir blicken hinter jede Zahl und vertiefen uns in jedes noch so anspruchsvolle Thema.

Reichen unsere Rohstoffe? Übernehmen Maschinen unsere Arbeit? Brauchen wir morgen noch Bargeld? Als Denkfabrik der Landesbank Baden-Württemberg nimmt sich LBBW Research der entscheidenden Fragen an. Wir schauen für Sie auf die Entwicklungen wichtiger Volkswirtschaften, die internationalen Finanzmärkte sowie auf aktuelle Branchentrends. Von uns erhalten Sie hochwertige Studien, Prognosen und Meinungen, die Ihnen konkret weiterhelfen.

In unseren Publikationen trifft geballtes Fachwissen auf verlässliche Einschätzungen: Mit uns haben Sie stets einen klaren Kompass zur Hand.

Klartext

In "Klartext" nehmen Alexandra Schadow (Leiterin X-Asset Research) und Dr. Thomas Meißner (Leiter Strategy Research) die Weltwirtschaft unter die Lupe, bewerten die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten und kommentieren Branchentrends und Entscheidungen in der Wirtschafts-, Notenbank- und Regierungspolitik.

Wald mit Bäumen symbolisiert Klimaneutralität - die LBBW wird ab 2021 klimaneutral

Nach der Wahl wird’s nachhaltig

Meißners Meinung: Nachhaltigkeit ist ein umfassendes Konzept!

1.1 MB︱24.9.2021

PDF herunterladen
Das Euro-Zeichen als Skulptur

EZB: Zu zögerlich

Meißners Meinung: Wenn schon kein "Exit", dann Kurvenkontrolle!

1.2 MB︱10.9.2021

PDF herunterladen

Studien und Analysen

Ausgewählte Themen arbeiten wir gesondert für Sie auf. Unsere umfangreichen Studien und Analysen helfen Ihnen, den Durchblick zu behalten.

Mann im Anzug schaut über die Stadt in die Ferne

Preise für Wohnimmobilien steigen künftig langsamer

Die Preise von Wohnimmobilien in Deutschland steigen weiter – aber der Bevölkerungsschwund in den Großstädten und moderat steigende Zinsen verringern das Tempo. Insbesondere in Stuttgart geht die Einwohnerzahl zurück. Lage und Ausstattung der individuellen Immobilie gewinnen an Bedeutung.

1.3 MB ︱26.8.2021

PDF herunterladen
Angeschlossenes Netzwerkkabel in elektronischem Gerät

Wo steht Deutschland bei der Digitalisierung?

Das 21. Jahrhundert hat, was die Digitalisierung angeht, erst 2020 begonnen, mit der Corona-Krise. Je digitaler die einzelnen Staaten aufgestellt waren, desto besser haben sie die Krise bewältigt. Die Pandemie hat Digitalisierungsdefizite aufgezeigt. Die nächste Bundesregierung ist aufgerufen, diese Schwachstellen anzugehen.

982 KB ︱11.8.2021

PDF herunterladen

Research2Go – der LBBW Podcast

Bringen Sie sich auf den neuesten Stand mit dem LBBW Podcast Research2Go. In diesem Podcast diskutiert und bespricht das LBBW Research alle zwei Wochen aktuelle Trends und Entwicklungen der Wirtschafts- und Finanzwelt – und ihre Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen.

Unsere Webkonferenzen

Covid 19 belastet die Wirtschaft enorm. In unseren Wekonferenzen geben wir eine Einschätzung zu den Auswirkungen auf Konjunktur, Unternehmen und Märkte.

LBBW Kapitalmarktkompass-Update: Wachstumseinbruch oder Inflationsgefahr?

video-spacer

Webkonferenz | 22.9.2021

  • Corona-Update – Entwicklung der Inzidenzen sehr heterogen (Rolf Schäffer)
  • China-Risiken belasten die Märkte – Vorzeichen eines Credit Crunch? (Rolf Schäffer)
  • Im Euroraum bleibt Inflation das dominierende Thema (Dr. Jens-Oliver Niklasch)

LBBW Kapitalmarktkompass-Update: Wachstumseinbruch oder Inflationsgefahr?
3.5 MB | 22.9.2021

PDF-Download

Unsere Vorab- bzw. Ersteinschätzungen

Ifo-Geschäftsklima

Ersteinschätzung | 24.9.2021 10:10

Das Geschäftsklima ist im September von rev. 99,6 auf 98,8 gesunken. Sowohl die Lage als auch die Erwartungen waren schwächer als im Vormonat.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Der Rückgang für den Gesamtindex war in etwa zu erwarten. Das Ergebnis wäre aber besser zu verkraften, wenn nicht gerade der Lageindex vergleichsweise deutlich gesunken wäre. Es dürfte uns damit ein schwieriges viertes Quartals ins Haus stehen, in dem die Lieferkettenthematik Corona als Hauptrisiko sogar ablösen könnte. Und Corona ist ja keineswegs vorbei. Alles in allem also eher unerfreuliche Neuigkeiten aus München.

Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB)

Ersteinschätzung | 23.9.2021 09:43

SNB belässt Leitzins und Einlagesatz bei -0,75%, Bereitschaft zu Devisenmarktinterventionen zur Schwächung des Franken bleibt bestehen

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die SNB zeigt keine Zeichen von Nervosität. Die Konsumentenpreise legen zwar auch in der Schweiz zu, allerdings mit einem noch immer moderaten Tempo. Ihre bedingte Inflationsprognose korrigierte die SNB leicht nach oben, und zwar um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,5% im laufenden bzw. 0,7% im kommenden Jahr.

Den Schweizer Franken stuften die Direktoriumsmitglieder wie gewohnt als „hoch bewertet“ ein. Die eidgenössische Währung ist in diesen unruhigen Zeiten weiter als sicherer Hafen gefragt. Entsprechend halten die Währungshüter an ihrer Bereitschaft zu Eingriffen am Devisenmarkt fest, um den Franken bei Bedarf zu schwächen. Die expansive Geldpolitik soll zudem die Erholung der Konjunktur von den Folgen der Corona-Pandemie weiter unterstützen. So senkte die Nationalbank ihre Prognose für das BIP-Wachstum für 2021 von rund 3,5% auf rund 3%. Die SNB bleibt der Fels in der Brandung und dürfte erst einmal der Fed und der EZB beim Anziehen der Zinsschrauben den Vortritt lassen.

Zinsentscheid der US-Notenbank

Ersteinschätzung | 22.9.2021 20:14

Die US-Notenbank hat ihr Zielband für den Tagesgeldsatz unverändert bei 0 % - 0,25 % belassen – Mindestankaufvolumen für Anleihen bleibt bei 120 Mrd. USD/Monat – Fed erwartet jedoch, dass Bedingungen für ein „Tapering“ der Anleihekäufe bald erfüllt sein dürften – Leitzinsprojektionen zeigen, dass FOMC gespalten ist, ob Zinswende bereits 2022 oder erst 2023 angemessen ist, Median-Erwartung der Notenbanker sieht Leitzins per Ende 2024 bei 1,8 %.

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Die US-Notenbanker haben wie weithin erwartet die Signale des Symposium in Jackson Hole bestätigt und avisieren den baldigen Einstieg in den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik. Einen offiziellen Zeitplan hierzu erwarten wir für die nächste Sitzung Anfang November, so dass das „Tapering“ im Dezember beginnen könnte – sofern schwerwiegende Negativüberraschungen von konjunktureller Seite bis dahin ausbleiben. Die neuen Leitzinsprojektionen überraschten indes auf der Oberseite, im Vergleich zur Juni-Projektion zeigen sie einen forscheren geldpolitischen Straffungskurs. Zum Ersten legt der „Dot-Plot“ nahe, dass eine Leitzinswende zum Ende des kommenden Jahres eine reale Perspektive darstellt. Zum anderen werden für die Jahre 2023 und 2024 jeweils drei Zinsanhebungen in Aussicht gestellt, der Leitzins würde damit mindestens so schnell ansteigen wie im Durchschnitt der geldpolitischen Straffungsphase der Jahre 2016-2018.

Unternehmen mit High-Yield-Rating erzielen neuen Jahresrekord

Ersteinschätzung | 16.9.2021 13:50

Von Jahresanfang bis zum 15. September 2021 begaben die Unternehmen High-Yield-Anleihen in der EUR-Währung im Volumen von 95,5 Mrd. Euro und haben damit bereits vor Quartalsende das gesamte Jahresvolumen des bisherigen Rekordjahres 2020 (92,0 Mrd. Euro) übertroffen!

Unsere Ersteinschätzung lautet:
Dies bestätigt unsere Einschätzung, dass die Unternehmen trotz der durch die Corona-Krise ausgelösten Probleme deutlich besser aufgestellt sind als in der Finanzkrise. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 wurden nur HY-Neuemissionen im Volumen von 22 Mrd. Euro begeben.

Die Unternehmen profitieren aktuell vom historisch günstigen Niedrigzinsumfeld, den niedrigen Risiko-Spreads und der hohen Nachfrage der Investoren nach High-Yield-Anleihen. Dies erleichtert die Finanzierung und ermöglicht relativ günstige Finanzierungskonditionen. Die mit einem High-Yield-Rating eingestuften Bonds weisen zwar ein grundsätzlich höheres Risiko auf als Anleihen mit einem Investmentgrade-Rating, bieten den Investoren dafür aber auch eine entsprechend höhere Rendite.

LBBW TerminCheck

Die wichtigsten Wirtschaftsdaten & Prognosen für 26.9.-1.10.2021

Tag Uhrzeit Land Ereignis Periode Relevanz Vorherig (1)  |
Konsens (2) |
LBBW (3)
Sonntag   DE Bundestagswahlen   ⚑⚑⚑  
Sonntag   DE Landtagswahlen MV und Abgeordnetenhauswahlen in Berlin   ⚑⚑  
Montag 10:00 EWU Geldmenge M3 (Y/Y) Aug ⚑⚑ 7,6 | - | 8,0
Montag 14:30 USA Auftragseingänge langlebige Güter (M/M) (vorläufig) Aug ⚑⚑⚑ -0,1 | 0,6 | 1,5
Dienstag 08:00 DE GfK Konsumklima Okt ⚑⚑ -1,2 | - | -2,0
Dienstag 14:00 EWU Rede EZB-Chefin Lagarde Konferenz in Sintra (bis 29. Sep.)   ⚑⚑⚑  
Dienstag 16:00 USA Konsumentenvertrauen (CB) Sep ⚑⚑⚑ 113,8 | 115,0 | 110,0
Mittwoch 11:00 EWU Wirtschaftsvertrauen Sep ⚑⚑⚑ 117,5 | - | 116,0
Donnerstag 03:45 CHN Caixin PMI Verarb. Gewerbe Sep ⚑⚑⚑ 49,2 | - | 49,0
Donnerstag 11:00 EWU Arbeitslosenquote (sa) Aug ⚑⚑ 7,6 | - | 7,6
Donnerstag 14:00 DE CPI (Y/Y) (vorläufig) Sep ⚑⚑⚑ 3,9 | 4,0 | 4,2
Freitag 01:50 JPN Tankan Index Q3 ⚑⚑ 14 | 13 | 11
Freitag 11:00 EWU HVPI, Vorabschätzung (Y/Y) Sep ⚑⚑⚑ 3,0 | - | 3,3
Freitag 14:30 USA PCE Kernrate (Y/Y) Aug ⚑⚑⚑ 3,6 | 3,6 | 3,4
Freitag 14:30 USA Persönliche Einkommen (M/M) Aug ⚑⚑ 1,1 | 0,2 | 0,6
Freitag 14:30 USA Persönliche Ausgaben (M/M) Aug ⚑⚑ 0,3 | 0,6 | 0,5
Freitag 16:00 USA ISM Verarbeitendes Gewerbe Sep ⚑⚑⚑ 59,9 | 59,7 | 61,5
Freitag 16:00 USA Uni Michigan Verbrauchervertrauen (final) Sep ⚑⚑ 71,0 | 71,0 | 71,0

(1) Liegt bereits eine Schnellschätzung vor, wird diese anstatt des Vorperiodenwertes angegeben; (2) Konsensprognose laut Bloomberg bzw. Reuters; (3) LBBW Prognose

Notebook mit Grafiken: LBBW Markets liefert vertiefendes Know-how

Unser exklusives Portal: LBBW Markets

Interessiert an exklusivem Know-how des LBBW Research? Dann registrieren Sie sich für unser Portal "LBBW Markets". Es bietet institutionellen Investoren und interessierten Unternehmen tiefe Einblicke in die Kapitalmärkte in Form von Analysen, Studien und mehr.

Hier registrieren