September 2026
Konjunktur hellt sich auf
Deutschland hat mit einem BIP-Wachstum von 0,3 % im zweiten Quartal nach 0,4 % im Vorquartal positiv überrascht.
BW Quarterly Ausgabe Q3/2026
Wirtschaft in Deutschland
Deutschland hat mit einem BIP-Wachstum von 0,3 % im zweiten Quartal nach 0,4 % im Vorquartal positiv überrascht. Wesentlich war dabei vor allem die Auslandsnachfrage. Auch die Neuaufträge entwickelten sich erneut erfreulich. Sowohl der Auftragseingang aus dem Ausland als auch die Inlandsaufträge konnten deutlich zulegen. Sorgen bereitet jedoch weiterhin die Inflation: Im August betrug sie 2,9 %. Ursache sind vor allem die um 10,5 % gestiegenen Energiepreise.
Zum ArtikelWirtschaft in Baden-Württemberg
Die baden-württembergische Wirtschaft ist dynamisch in das neue Jahr gestartet. Zugleich hat sich die Stimmung der baden-württembergischen Unternehmen im August deutlich aufgehellt. Die baden-württembergische Industrie befindet sich im bisherigen Jahresverlauf auf Erholungskurs. Die Exportaussichten haben stark aufgeklart. Von der besseren Stimmung auf Unternehmensseite lassen sich die privaten Haushalte bislang allerdings nur eingeschränkt anstecken.
Für 2026 erwarten wir wegen der besser als erwarteten Konjunkturentwicklung in Deutschland (2026: 1,0 %; 2027: 1,0 %) nun ein reales Wachstum von 1,4 % (2027: 1,1 %). Damit liegt Baden-Württemberg auf dem dritten Platz unter den zwölf betrachteten Bundesländern.
Zum ArtikelAktienindex Baden-Württemberg
Der LBBW-Aktienindex aller börsennotierten Unternehmen aus Baden-Württemberg gibt Auskunft über Einschätzungen der Finanzmärkte zu den enthaltenen Werten. Nach einer schwachen ersten Jahreshälfte hat der BWAX wieder an Boden gewonnen. Treiber der Erholung waren vor allem die Kursgewinne des Indexschwergewichts SAP. Der Erholung seit Juli zum Trotz bleibt der Index aber seit Jahresanfang deutlich hinter dem DAX zurück.
Zum ArtikelDigitalisierung in Baden-Württemberg
Thema des Quartals: The LÄND hat bei der Digitalisierung an Dynamik verloren. Zwar weist kein Bundesland derzeit so viele KI-Anwendungen wie Baden-Württemberg auf. Allerdings ist im europäischen Vergleich zu konstatieren, dass kleinere Unternehmen Baden-Württembergs bei den Anwendungen der industriellen KI zurückfallen. Traditionelle Denkweisen, eine sinkende Arbeitsproduktivität und eine nachlassende Dynamik bei den technologischen Fertigkeiten zählen zu den Gründen.
Zum ArtikelIndustriewandel unterstützen
Nachhaltigkeit: Baden-Württembergs Industrie steht unter Druck: Hohe Energiepreise, Bürokratie und sinkende Beschäftigung gefährden einen Standort, dessen Wertschöpfung besonders stark vom verarbeitenden Gewerbe abhängt. Mit schnelleren Genehmigungen, gezielten Speicherförderungen und mutigen Modellregionen kann das Land die Energiewende zum Wettbewerbsvorteil machen – und wieder zum Magneten für Zukunftstechnologien werden.
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893.0 KB | 30.09.2026