März 2026
Die Stimmung der Wirtschaft erholt sich nicht
Die Konjunkturaussichten Deutschlands für das Jahr 2026 verbessern sich. Baden-Württemberg steckt in einer tiefen Strukturkrise.
BW Quarterly Ausgabe Q1/2026
Wirtschaft in Deutschland
Die Konjunkturaussichten Deutschlands für das Jahr 2026 verbessern sich. Das zeigen die konjunkturellen Frühindikatoren an. Die Strukturprobleme aber bleiben eine Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Dazu gehören der schleichende Arbeitsplatzabbau in der Industrie, die Kosten der Systeme zur sozialen Sicherung in einer alternden Gesellschaft sowie die deutlich zunehmende Zahl der Unternehmensinsolvenzen. Der Krieg in Nahost birgt zudem neue Gefahren.
Zum ArtikelWirtschaft in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg steckt in einer tiefen Strukturkrise. Während sich die konjunkturelle Stimmung in Deutschland im Februar aufgehellt hat, bleibt eine vergleichbare Entwicklung in Baden-Württemberg bislang aus. Die Wirtschaftsleistung dürfte sich in den kommenden Monaten zwar wieder verbessern. Großer Optimismus ist aber angesichts der Vielzahl von Problemen nicht angebracht.
Der aktuellen Einschätzung des LBBW Research zufolge liegt Baden-Württemberg im Bundesländervergleich bei den Konjunkturprognosen im Mittelfeld. Das Land dürfte 2026 bei einer Veränderungsrate für das reale BIP von 0,2 % liegen (Deutschland 0,5 %). 2027 erwarten wir eine BIP-Wachstumsrate von 1,0°% (Deutschland 1,0 %).
Zum ArtikelAktienindex Baden-Württemberg
Der LBBW-Aktienindex aller börsennotierten Unternehmen aus Baden-Württemberg gibt Auskunft über Einschätzungen der Finanzmärkte zu den enthaltenen Werten. Der DAX entwickelte sich im Einjahreszeitraum deutlich besser als der BWAX. Im Fokus stehen die Gründe für die Entwicklungen bei den Gewinnern und Verlierern aus Baden-Württemberg.
Zum ArtikelChancen der Automobilindustrie im Verteidigungssektor
Thema des Quartals: Während die Automobilmärkte in den kommenden Jahren kaum zulegen dürften, zeichnet sich in der Verteidigungsindustrie durch die Freigabe großer Budgets ein hohes Wachstum ab. Da aber Verteidigungstechnologie kein strategisches Geschäftsfeld für die Autokonzerne ist, muss sich die Autoindustrie in Deutschland auf ein neues Normal mit niedrigerer Fahrzeugproduktion einstellen.
Zum ArtikelBW heizt (noch) fossil
Nachhaltigkeit: Deutsche Heizungen werden maßgeblich mit fossilen Brennstoffen betrieben. Knapp 80 % nutzen Gas, Öl oder Kohle für Raumwärme und Warmwasser. Das ist auch in BW so. Allerdings ist deren Anteil im Süden Deutschlands am geringsten und die Akzeptanz von Wärmepumpen scheint sich in den letzten Jahren insbesondere in BW mehr und mehr durchzusetzen.
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