Presseinformation.

11.01.2018

Telefónica Deutschland und LBBW demonstrieren Leistungsfähigkeit der Blockchain in 200 Mio. Euro-Schuldscheintransaktion

München/Stuttgart – Telefónica Deutschland Holding AG, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die DZ BANK AG starten heute mit der Vermarktung eines Schuldscheindarlehens mit einem Zielvolumen von 200 Mio. Euro. Bei einer von der LBBW exklusiv vermarkteten Tranche kommt dabei durchgängig Blockchain-Technologie zur Anwendung. Die Transaktion soll erstmals die Leistungsfähigkeit der Blockchain in Kombination mit einem traditionellen Finanzierungsprozess und einer größeren Anzahl von Investoren demonstrieren. Mit dem innovativen Einsatz dieser digitalen Technologie wollen alle Beteiligten die Entwicklung effizienterer und transparenterer Prozesse in der deutschen Wirtschaft vorantreiben.

  • Vermarktungsstart für Schuldscheindarlehen mit Zielvolumen von insgesamt 200 Mio. Euro
  • Transaktion kombiniert Blockchain-Tranche mit traditioneller Platzierung von Schuldscheindarlehen
  • Erstmals soll breites Investorenspektrum an Blockchain-Finanzierung teilnehmen
  • Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland: „Mit dieser Transaktion wollen wir zeigen, dass der intelligente Einsatz digitaler Technologie zu effizienteren Prozessen führt.“
  • Karl Manfred Lochner, Unternehmenskundenvorstand bei der LBBW: „Wir untermauern unsere Innovationsführerschaft im Schuldscheingeschäft und entwickeln die Technologie gemeinsam mit unseren Kunden weiter.“

Mit der Platzierung eines Schuldscheindarlehens geht Telefónica Deutschland einen weiteren Schritt zur Diversifizierung ihrer Finanzierungsstruktur. Die Transaktion verbindet erstmals einen Blockchain-Schuldschein mit der traditionellen Art der Schuldscheinplatzierung. Ein weiteres Novum ist, dass die Blockchain-Finanzierung mit einer größeren Anzahl von Investoren durchgeführt werden soll.

Die Blockchain erlaubt in Echtzeit unmittelbare und sichere Finanztransaktionen. Sämtliche Buchungen werden in Datenblöcken festgehalten und verschlüsselt auf mehreren Servern gespeichert. Diese Technik macht die Finanzgeschäfte nachvollziehbar und verhindert Manipulation.

Bereits im Vorfeld wurde bei interessierten Darlehensgebern die notwendige technische Infrastruktur implementiert. Die für einen Schuldschein erforderlichen regulatorischen Vorgaben werden parallel zur Blockchain-Transaktion erfüllt.

„Mit dieser Transaktion wollen wir zeigen, dass der intelligente Einsatz digitaler Technologie zu effizienteren Prozessen führt“, sagte Markus Rolle, Finanzvorstand von Telefónica Deutschland. „Damit demonstrieren wir einmal mehr unsere Vorreiterrolle in der digitalen Transformation und sammeln wertvolle Erfahrungen für die Anwendung der Blockchain in anderen Unternehmensbereichen.“

„Wir wollen im Schuldscheingeschäft nicht nur Marktführer, sondern auch Innovationsführer sein und dieses Finanzierungsinstrument für Unternehmen und Investoren noch attraktiver machen“, erklärte Karl Manfred Lochner, Unternehmenskundenvorstand der LBBW. „Mit der zweiten Schuldschein-Transaktion über die Blockchain untermauern wir diesen Anspruch. Wir vertiefen unser Wissen und entwickeln die Technologie zusammen mit unseren Kunden weiter.“

Die Blockchain-Tranche des in Euro denominierten Schuldscheindarlehens hat eine Laufzeit von etwas länger als einem Jahr. Die traditionelle Komponente soll voraussichtlich eine Laufzeit von sieben bis 15 Jahren haben.

Telefónica Deutschland Holding AG notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard (TecDax). Das Unternehmen ist mit seiner Gesellschaft Telefónica Germany GmbH & Co. OHG operativ im Privat- und Geschäftskundenbereich tätig. Mit der Kernmarke O2 sowie diversen Zweit- und Partnermarken vertreibt das Unternehmen Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis modernster Mobilfunktechnologien wie LTE. Darüber hinaus stellt es als integrierter Kommunikationsanbieter im Festnetzbereich auch Telefonie- und Highspeed-Internet-Produkte für Privatkunden sowie innovative IP-Telefonie- und Vernetzungslösungen für Geschäftskunden zur Verfügung. Mit insgesamt 52,9 Millionen Kundenanschlüssen (Stand: 30.09.2017) gehört das Unternehmen zu den drei führenden integrierten Telekommunikationsanbietern bundesweit. Allein in der Mobilfunksparte betreut Telefónica Deutschland 48,4 Millionen Anschlüsse und ist damit in Deutschland Marktführer. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,50 Milliarden Euro. Telefónica Deutschland ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. mit Hauptsitz in Madrid. Die Telefónica Gruppe zählt mit einer Präsenz in 21 Ländern und einer Kundenbasis von rund 345 Millionen Anschlüssen zu den größten Telekommunikationsgesellschaften der Welt.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist eine mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Mit einer Bilanzsumme von 244 Milliarden Euro und rund 11.000 Beschäftigten (Stand 31.12.2016) ist die LBBW eine der größten Banken Deutschlands. Kernaktivitäten sind das Unternehmenskundengeschäft, speziell mit mittelständischen Unternehmen, und das Geschäft mit Privatkunden sowie mit den Sparkassen. Ein weiterer Fokus liegt auf Immobilienfinanzierungen in ausgewählten Märkten sowie dem kundenorientierten Kapitalmarktgeschäft mit Banken, Sparkassen und institutionellen Anlegern. Gemeinsam mit ihren regionalen Kundenbanken Baden-Württembergische Bank (BW-Bank), LBBW Rheinland-Pfalz Bank und LBBW Sachsen Bank betreut die LBBW an insgesamt rund 180 Standorten ihre Privat- und Firmenkunden – viele davon schon langjährig als Hausbank. Für mittelständische Unternehmen spielt dabei neben der Expertise bei innovativen und komplexen Finanzierungen auch die Unterstützung bei der Erschließung internationaler Märkte eine wichtige Rolle. Spezialisierte Tochterunternehmen, etwa in den Bereichen Leasing, Factoring, Immobilien oder Asset Management, komplettieren das hauseigene Leistungsangebot der LBBW-Gruppe.

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