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Rot, Gelb oder Grün: Die LBBW-Mittelstandsampel zeigt die Wirtschaftsaussichten des deutschen Mittelstands

Gehen oder stehen – klare Signale für den deutschen Mittelstand

Die Mittelstandsampel deutet die Zeichen der Zeit. Für das Marktbarometer wertet das LBBW Research wichtige statistische Kennzahlen aus. Welche, erfahren Sie hier.

Ändern sich im Wirtschaftsleben die Verhältnisse, müssen Unternehmenslenker schnell reagieren. Dabei hilft ihnen seit 2016 die LBBW Mittelstandsampel. Sie filtert jeden Monat aus der Flut von Informationen einen festen Kanon von 12 aussagekräftigen Statistiken und bringt die aktuelle Situation mit einer einzigen Kennzahl auf den Punkt.

Die Mittelstandsampel im Detail

Bei der Analyse konzentriert sich die Mittelstandsampel auf drei Themenfelder:

  • Nachfrage und daraus abgeleitet die Entwicklung des Umsatzes
  • Kosten, die sich auf Ertrag und Rendite auswirken
  • Finanzierung: Kann das Umfeld zugleich Sicherheit und Wachstum gewährleisten?
  • Die zwölf Kriterien der LBBW Mittelstandsampel

Wann wird’s grün, gelb oder rot?

Für alle zwölf Kriterien der Mittelstandsampel berechnet das LBBW Research seit dem Frühjahr 2016 monatlich die Abweichung vom langjährigen Durchschnitt. Daraus wird die Mittelstandsampel mit einer Skala von 0 bis 100 gebildet, ein Indikator, der ein aktuelles Stimmungsbild erlaubt. Die zentrale Kennzahl ist leicht zu lesen:

  • Ist der Wert größer als 60, steht die Ampel auf Grün: positive Rahmenbedingungen.
  • Werte in der Bandbreite von 40 bis 60 signalisieren neutrale Rahmenbedingungen (gelb).
  • Sinkt der Wert unter 40, springt die Ampel auf Rot: Der Mittelstand wird belastet.

Um die Aussagekraft der Mittelstandsampel zu testen, hat LBBW Research seine historisch ermittelten Werte mit der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) verglichen, da positive Rahmenbedingungen oft mit einer wachsenden Wirtschaft einhergehen (und umgekehrt). Der historische Gleichlauf von Rahmenbedingungen und der BIP-Veränderung bestätigt die Aussagekraft der Mittelstandsampel.

Für Unternehmenslenker lohnt es sich übrigens, genauer hinzuschauen: Welche der einzelnen Faktoren haben sich verändert? Mit welchen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis? „So können Finanzchefs und Unternehmenslenker schnell die Zeichen der Zeit erkennen – und entsprechend agieren“, sagt Dr. Katja Müller, Senior Analystin im LBBW Research.

In LBBW Perspektiven veröffentlicht die Bank hier jeden Monat eine Kurzfassung der Mittelstandsampel. Eine ausführliche Version stellen wir exklusiv unseren Unternehmenskunden zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Ihren Berater.

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