23.01.2020

Gefährliche Preisblase bei Wohnimmobilien auch mittelfristig nicht in Sicht

Pressemitteilung

Auf dem deutschen Immobilienmarkt gibt es nach Ansicht des LBBW Research keine gefährliche Blasenbildung, obwohl die Preise im vergangenen Jahrzehnt bereits stark gestiegen sind. „Auch wenn das Bewertungsniveau deutlich ambitionierter geworden ist, deutet wenig auf eine spekulative Preisblase, die demnächst zu platzen droht“, sagt Immobilien-Analyst Martin Güth in seiner Metastudie „Deutsche Wohnimmobilien – Preisblase oder angemessene Bewertung?“.

In vielen Städten werde sich die zu beobachtende Wohnungsknappheit nur allmählich entspannen. „Wir rechnen deshalb mit einem weiteren Preisanstieg. Das Tempo wird dabei aber im Vergleich zu den Vorjahren etwas nachlassen“, sagt Güth voraus. In den vergangenen drei Jahren sei wegen der weiter gesunkenen Zinsen und dem daraus resultierenden Anlagenotstand der Preisanstieg überdurchschnittlich stark ausgefallen.

Der Analyst verweist zugleich auf mehrere ähnlich lautende Studien von Bundesbank, Wirtschaftsforschern und Branchenexperten. „Sie diagnostizieren zumeist ein erhöhtes Bewertungsniveau, das aber in der näheren Zukunft kein Platzen einer spekulativen Preisblase erwarten lässt.“ In der Volkswirtschaft gilt eine Preisblase als starker Preisanstieg, hinter dem keine Fundamentaldaten stehen, sondern die spekulative Erwartung von Marktteilnehmern, dass die Preise dauerhaft steigen werden.

Die vollständige Studie finden Sie unter

www.lbbw.de/studie-2020-wohnimmobilien-preisblase

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