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Aufholjagd am Schuldscheinmarkt

Nach einem schwachen Auftakt zu Jahresbeginn hat sich der Schuldscheinmarkt zum Ende des ersten Halbjahrs wieder deutlich belebt. „Es gibt Anzeichen für eine deutliche Trendwende“, urteilt LBBW-Analyst Hans-Peter Kuhlmann in einer Studie zur aktuellen Entwicklung des Schuldscheinmarktes. Das hohe Vorjahresergebnis werde aber trotz der Aufholjagd nicht wieder erreicht werden.

Die LBBW senkt ihre Erwartungen und rechnet für 2018 nur mit 15 Mrd. bis 20 Mrd. Euro Gesamtvolumen. „Die Belastungsfaktoren durch den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Europa bleiben und die Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren mit Liquidität vollgesogen“, urteilt Kuhlmann. Nach zwei Rekordjahren war der Markt im ersten Halbjahr 2018 deutlich eingebrochen. Volumen und Anzahl lagen um rund 40 Prozent unter den Vorjahreswerten. „Es fehlten vor allem Emissionen mit mehr als 500 Millionen Euro von Großunternehmen, die das Vorjahr geprägt hatten“, so Kuhlmann. „Ende des ersten Halbjahres zogen die Begebungen wieder an und rund 30 Schuldscheine waren in der Vermarktungsphase. Das lässt auf eine deutlich bessere Entwicklung im dritten Quartal hoffen.“

Die vollständige Studie finden Sie unter:
lbbw.de/ssd