03.06.2026
Krieg und Frieden – Hoffen und Bangen
Die Mehrzahl der Indikatoren lässt Preisdruck erwarten, der sich auch nach einer möglichen Öffnung der Straße von Hormus, nicht sofort umkehren dürfte.
Kapitalmarktkompass Juni
Die Themen der Webkonferenz
- Einleitung und Anpassung Szenarien (Dr. Thomas Meißner)
- Makro: Weniger Wachstum, mehr Inflation (Dr. Jens-Oliver Niklasch)
- Zinsen: EZB strafft, Fed fährt geradeaus (Elmar Völker)
- Credits: Unternehmen sehr robust, trotz Iran-Krieg (Matthias Schell)
- Aktien: Zwischen „the trend is your friend“ und „der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“ (Uwe Streich)
- Prognosen und Asset Allokation (Dr. Thomas Meißner)
Die EZB muss sich allein um Preisniveaustabilität kümmern.
Das „Biest“ Inflation ist zurück. Die Mehrzahl der Indikatoren lässt Preisdruck erwarten, der sich auch nach einer Öffnung der Straße von Hormus, die in den Sternen steht, nicht sofort umkehren dürfte. Zugleich wird die Konjunktur empfindlich getroffen. Das böse Wort von der Stagflation macht die Runde. Nach den Erfahrungen der Jahre 2022/23 gehen wir nicht davon aus, dass die EZB die Inflation mit Rücksicht auf die Realwirtschaft laufen lässt. Sie hat anders als die Fed kein „duales Mandat“. Apropos Fed: Mit dem Amtsantritt von Kevin Warsh müssen sich die Finanzmärkte auf eine neue Kommunikation einstellen. Auch wenn wir Warsh nicht als Marionette des US-Präsidenten einschätzen, könnten den Märkten zunächst unruhige Zeiten ins Haus stehen.
Download LBBW Kapitalmarktkompass Juni 2026
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2.8 MB | 03.06.2026