26.02.2026

Gemeinsam handeln: Initiativen zur Umsetzung der Energiewende

Mit zahlreichen Initiativen bahnt die Politik der Energiewende den Weg. Dabei steht die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt.

Mann bei der Dämmung seiner Wohnung
Mann bei der Dämmung seiner Wohnung

Die Umsetzung der Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe: Sie verlangt die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Auch die Banken sind hier gefordert, vor allem als Begleiter der Unternehmen in den Transformationsprozessen. Nur im engen Austausch und mit umfassenden Kooperationen aller Akteure gelingt der klimagerechte Umbau des Energiesystems – und damit die „Mission Energiewende“!

Bund und Länder haben deshalb eine Vielzahl von Initiativen ins Leben gerufen, die Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen, Verbände und andere Institutionen zu konkreten Aufgaben zusammenführen. In diesem Rahmen arbeiten sie gemeinsam daran, zentrale Ziele der Energiewende – etwa die Verbesserung der Energieeffizienz oder den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft – zu erreichen.

Diese Initiativen sind ein wesentliches Instrument der Politik zur Umsetzung der Energiewende in die Praxis. Vier davon stellen wir hier vor:

Energieeffizienz-Netzwerke

Erfahrungen austauschen, voneinander lernen, über Erfolge und Fehlschläge sprechen – das geschieht in den rund 140 aktiven Energieeffizienz-Netzwerken, zu denen sich Unternehmen, Forschungsinstitute, Energieberater und Verbände auf Initiative des Bundes zusammengeschlossen haben. Ziel dieser Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke ist es, gemeinsam nach Wegen zu suchen, Energieverbrauch und -kosten zu reduzieren. Dabei setzen sich sowohl die teilnehmenden Unternehmen als auch das Netzwerk als Ganzes konkrete Einsparziele.

140 aktive Netzwerke

gibt es bundesweit, in denen Ansätze zum effizienteren Umgang mit Energie diskutiert und umgesetzt werden.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung Projekte, in denen Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Energie- und Klimaprojekte realisieren – und so gemeinsam zur Umsetzung der Energiewende beitragen. Dazu zählt zum Beispiel der Aufbau kommunaler Klimaschutz-Netzwerke, in denen Städte und Gemeinden, Kirchen und andere lokale Akteure Strategien und Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasemissionen erarbeiten.

Reallabore der Energiewende

Wie kommen Innovationen aus der Wissenschaft in die praktische Anwendung? Dabei helfen die Reallabore der Energiewende: Dort können Experten aus Unternehmen und Forschung in Kooperation neue Technologien und Konzepte unter realen Bedingungen erproben. Das Spektrum reicht von der Installation großer Wärmepumpen für Fernwärmenetze bis hin zum Aufbau einer lokalen Infrastruktur für die Erzeugung und den Einsatz von klimaneutralem Wasserstoff.

Nationaler Wasserstoffrat

Mit dem Nationalen Wasserstoffrat hat der Bund ein unabhängiges, überparteiliches Expertengremium eingerichtet, das die Politik bei der Umsetzung, der Weiterentwicklung und dem Monitoring der Nationalen Wasserstoffstrategie berät. Der Rat besteht aus 22 ständigen Mitgliedern, die aus der Industrie, der Wissenschaft sowie aus Umweltverbänden und Gewerkschaften stammen. Sie haben die Aufgabe, mit Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen Wissen aus Praxis und Forschung in die politischen Entscheidungsprozesse zu bringen.

Der Staat will Vorbild werden

Bund, Länder und Kommunen initiieren und finanzieren aber nicht nur Energiewende-Projekte von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – sie gehen mit gutem Beispiel voran und realisieren selbst Vorhaben, die zur Umsetzung der Energiewende beitragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gebäudebereich . Mit gutem Grund, gehören der öffentlichen Hand doch fast 200.000 Immobilien in Deutschland. Allerdings ist die Sanierungsrate staatseigener Gebäude derzeit noch nicht so hoch, wie es für das Erreichen der Klimaziele notwendig ist. Die Rahmenbedingungen haben sich zuletzt aber deutlich gebessert, da der Bund den Ländern und Kommunen insgesamt 100 Milliarden Euro aus dem „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz“ zur Verfügung stellt. Diese Mittel sollen auch in die energetische Sanierung von Gebäuden fließen.

Bauarbeiter stehen vor Strommasten im Sonnenuntergang

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