04.11.2026
Paris im Herbst
Kapitalmarktkompass November 2026 | Frankreichs Regierung bekommt die Finanzen des Landes nicht in den Griff. 2027 finden Präsidentschaftswahlen statt.
Kapitalmarktkompass November
Die Themen der Webkonferenz
- Vorwort und Einleitung (Rolf Schäffer)
- Sonderthema: Frankreich (Dr. Jens-Oliver Niklasch)
- MakroMakro (Dr. Jens-Oliver Niklasch, Dirk Chlench)
- Zinsen: Wendepunkt am Rentenmarkt? (Elmar Völker)
- Credits: Spreadprognosen angehoben (Michael Köhler)
- Aktien: KI-Hausse stottert (Frank Klumpp)
- Prognosen und Asset Allokation (Rolf Schäffer)
"Es ist an den Kapitalmärkten, über höhere Renditen für Disziplin zu sorgen."
Frankreichs Regierung bekommt die Finanzen des Landes nicht in den Griff. 2027 finden Präsidentschaftswahlen statt. Die Mitte zerfällt, die politischen Ränder greifen nach der Macht. Jüngst kam es in vielen Städten zu Protesten, Brandstiftungen und Plünderungen inklusive. Die Finanzmärkte reagierten verschreckt, die Renditen der Staatsanleihen zogen an.
Frankreich ist für die EU und damit für den Euro unabdingbar. Was dort geschieht, hat weitreichende Folgen – auch für die Geldpolitik. Die Pariser Malaisen machen es der EZB nicht leichter, den Teuerungsdruck im Euroraum zu bekämpfen. Sie wird es dennoch tun.
In den USA ist es ähnlich – der Präsident wünscht sich zwar niedrige Zinsen, die Fed muss jedoch auf die Inflation reagieren. Beides zugleich geht nicht. In den letzten Wochen des Jahres dürfte es an den Märkten unruhig bleiben.
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