16.10.2026
Harte Assets statt heißer Luft
Die Sorge vor einer Überhitzung der KI-Euphorie hat den Blick der Anleger zeitweise auf eine andere Unternehmensgruppe gelenkt.
In aller Kürze
- KI-Milliarden: Kommt jetzt die Blase?
- HALO statt KI-Hype
- Industrie, Energie, Banken und Telekom im Fokus
- HALO-Werte können Depots resilienter machen
Von:
- Antje Laschewski, Investmentanalystin
Die Börse liebt das Neue. Neue Technologien, neue Geschäftsmodelle, neue Plattformen und neue Versprechen ziehen Kapital an. Kaum ein anderes Schlagwort hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit gebunden wie künstliche Intelligenz (KI). Milliarden fließen in Rechenzentren, Halbleiterfabriken und Software. Die Bewertung vieler Unternehmen hängt dabei nicht zuletzt an der Erwartung, dass ihre Technologie auch in einigen Jahren noch an der Spitze stehen wird.
Es gibt jedoch auch Anlagen, die weniger spektakulär und gerade deshalb interessant sind: Investition in Unternehmen, die über harte Assets verfügen, und durch KI nicht obsolet werden oder gar vom Einsatz der KI profitieren. So lassen sich etwa Ölbohrungen, chemische, biologische oder mechanische Prozesse keineswegs durch KI ersetzen, sondern allenfalls verfeinern und beschleunigen. In den USA werden diese Anlagen mit einem etwas sperrigen Begriff beschrieben: «Heavy Assets, Low Obsolescence» (HALO).
Warum sich Anleger mit HALO beschäftigen sollten und welche Sektoren aus unserem Spektrum der Outperformer in diese Kategorie fallen, lesen Sie in unseren neuen Blickpunkt-Ausgabe.
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2.4 MB | 16.10.2026
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