13.05.2026
Sparkassen-Kreditbasket XXII erfolgreich aufgestockt
Gemeinsame Pressemitteilung
Frankfurt am Main - Die Sparkassen-Finanzgruppe hat ihre aktuelle Kreditpooling-Transaktion, den Sparkassen-Kreditbasket XXII (S-KB XXII), erfolgreich aufgestockt. Die Transaktion wird von den vier großen Landesbanken – BayernLB, Helaba, LBBW und NORD/LB – arrangiert und durch die regionalen Sparkassenverbände sowie den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) unterstützt.
Das Transaktionsvolumen lag bereits zum Start bei über einer halben Milliarde Euro. Mit der aktuellen Aufstockung im Mai wurde an das hohe Niveau des Vorjahres angeknüpft: 640,1 Mio. Euro verteilen sich auf 255 Kreditrisiken von 61 Sparkassen, von denen drei beim Start noch nicht dabei waren. Die Corona-bedingten Rückgänge gehören damit der Vergangenheit an und neue Rekordpoolvolumen jenseits der dreiviertel Milliarde Euro scheinen in den kommenden Jahren realistisch.
Risikomanagement und Diversifikation
Angesichts steigender Insolvenzzahlen nutzen die Sparkassen das Kreditpooling aktiv, um Adressausfallrisiken zu steuern und Ungleichgewichte im Portfolio zu vermeiden. Die Absicherungsbeträge pro Adresse liegen mit durchschnittlich 2,5 Mio. Euro weiter auf erhöhtem Niveau. Auch die Laufzeiten der Absicherungen wurden – wie im Vorjahr – durchschnittlich länger als in der Vergangenheit gewählt. Dies zeigt ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Nutzer des Poolings.
Der aktuelle Pool ist branchenübergreifend gut diversifiziert und weist ein Durchschnittsrating auf, das zu den besten in der Geschichte des Baskets zählt. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an Spitzenratings von über 20 Prozent. Dies dokumentiert, wie die Sparkassen ihre Top-Kunden auch bei hohen Kreditvolumina mittels Kreditbasket weiterhin begleiten können, ohne durch interne Vergabelimite eingeschränkt zu sein.
Parallel zur Aufstockung laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Transaktion: Der S-KB XXIII startet voraussichtlich im November.
Ziel des Kreditpoolings
Sparkassen übertragen Adressenausfallrisiken großer gewerblicher Kredite in ein gemeinsames Portfolio. Durch diese Risikostreuung werden mögliche Ausfälle nicht von einer einzelnen Sparkasse getragen, sondern auf alle beteiligten Institute verteilt. Dies stärkt die Stabilität der gesamten Finanzgruppe.
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