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International Business

Exportfinanzierung

Exporteure wissen um die Gefahr von Zahlungsausfällen. Dagegen schützt die LBBW durch Akkreditive, Bestellerkredite und Forfaitierung.

Exporteure lernen ständig neue, ärgerliche Risiken kennen. Politische Tumulte samt in die Höhe schießender Inflation, überraschende devisenrechtliche Vorgaben, Schutzzölle, zahlungsunfähige oder -unwillige Abnehmer, nicht zuletzt Naturkatastrophen. All das kann zu Zahlungsausfällen führen.

LBBW Regional Exporters’ Choice Award 2017

Die beste Bank für Exportfinanzierungen? Die LBBW.

Sie ist von 150 führenden Exporteuren aus aller Welt zur besten Bank für Exportfinanzierungen im EMEA-Raum gewählt worden. Dafür erhielt die LBBW den Regional Exporters’ Choice Award, vergeben vom Fachinformationsdienst Trade & Export Finance.

Akkreditive

Rund 80 Prozent der LBBW-Kunden sichern Auslandsgeschäfte über Akkreditive ab. Akkreditive haben drei Vorteile: Sie sind hochgradig standardisiert, überall in der Welt bekannt und bieten ein hohes Maß an Sicherheit – für beide Seiten. Das Akkreditiv – eine Zahlungsverpflichtung – wird von der Bank des Importeurs eröffnet; es steht also die Bank für den Forderungsbetrag ein.

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Bestellerkredite

Bestellerkredite sind Kredite an Unternehmen im Ausland (die „Besteller“) zur Finanzierung von Investitions- und Anlagegütern. Sie ermöglichen in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern erst, dass es überhaupt zum Vertragsabschluss kommt: Exporteure müssen Bestellern oftmals zugleich eine Finanzierung anbieten. Das Modell dieses Kredits ist simpel: Unternehmen verkaufen Waren ins Ausland und vereinbaren mit ihrem Abnehmer im Liefervertrag eine Anzahlung von mindestens 15 Prozent des Rechnungsbetrags. Die LBBW vergibt an den Besteller einen Kredit über den Rest der Forderung. Die Forderungssumme geht in der Regel direkt an das exportierende Unternehmen.

Vorteile des Bestellerkredits:

  • sofortige Auszahlung
  • bequeme Abwicklung
  • kein Risiko

Forfaitierung

Exporteure können ihre Forderungen auch regresslos an die LBBW verkaufen. Die sogenannte Forfaitierung sorgt umgehend für Liquidität und entbindet zugleich vom Schuldnerrisiko: Bei einem Zahlungsausfall stellt die LBBW keine Ansprüche an den Exporteur. „À forfait“, also regresslos. Interessant ist die Forfaitierung vor allem für Unternehmen, die ihren Kunden großzügige Zahlungsfristen gewähren, ohne die eigene Liquidität einschränken zu wollen. Exporteure wissen: Die Länge der Zahlungsfrist entscheidet oft, wer einen Auftrag bekommt – oder ob überhaupt ein Geschäft zustande kommt.

Die Vorteile der Forfaitierung:

  • sofortiger Geldfluss
  • kein Währungsrisiko
  • Fremdfinanzierung des Exports
  • Optimierung der Bilanzstruktur
  • feste Kalkulationsbasis
  • Reduktion von Verwaltungskosten

Export­kredit­versicherungen

Ergänzend zu Akkreditiven, Bestellerkrediten und Forfaitierungen greifen Exporteure oft auf Exportkreditversicherungen (ECA) wie die Hermesbürgschaften der Bundesregierung zurück. Dabei übernimmt der Bund das Risiko eines Zahlungsausfalls – allerdings nur für Geschäfte mit Kunden in besonders risikoreichen Ländern.