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Starke Nachfrage nach Absicherung im Mittelstandsgeschäft

Frankfurt am Main – Das Kreditpooling hat sich bei den Sparkassen als wichtiges Instrument der Risikodiversifizierung und -minimierung weiter etabliert: Der diesjährige Sparkassen-Kreditbasket XV (S-KB XV 2018) übersteigt mit 614,1 Mio. Euro signifikant das Startvolumen des Vorjahres (600,7 Mio. Euro). Im Mai 2019 wird ein zweiter Einbringungstermin angeboten. Dieser kann noch zu einer Erhöhung des Poolvolumens um bis zu 122,8 Mio. Euro und damit zu einem neuen Rekordpool führen. Das Gesamtvolumen aller laufenden Kreditbaskettransaktionen der Sparkassen-Finanzgruppe beläuft sich dadurch auf rund drei Milliarden Euro.

Am aktuellen S-Kreditbasket nehmen wie beim letzten Mal 83 Institute teil. Der Pool setzt sich aus 298 Einzeladressrisiken bis maximal 6 Mio. Euro pro Adresse zusammen. Dies führt zu einer breiten Streuung des Portfolios. Der gute Konjunkturverlauf spiegelt sich in niedrigen Ausfallraten wider, so dass ein sehr gutes Durchschnittsrating des Portfolios wie seit zehn Jahren nicht mehr erreicht wird.

Die Neueinführung von zwei Einbringungsterminen ab dem S-KB XIV erlaubt den Sparkassen noch flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten im Kreditgeschäft mit mittelständischen Firmenkunden, da sich die mögliche Wartefrist bis zu einer Absicherungswirkung halbiert. Dies stärkt die Rolle der Sparkassen als Partner des Mittelstands.

Die Transaktion wird auch in diesem Jahr von BayernLB, Helaba, HSH Nordbank, LBBW, NORD/LB und SaarLB arrangiert sowie von den regionalen Sparkassenverbänden und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) begleitet. Administratoren des Kreditbaskets sind die BayernLB und die Helaba.

Im Rahmen des Kreditbaskets übertragen Sparkassen mittels Kreditderivaten Adressenausfallrisiken aus großen gewerblichen Kreditengagements in ein Portfolio. Im Gegenzug erwerben sie pro rata Anteile an diesem Portfolio. Die Kreditrisiken werden dadurch diversifiziert und nicht mehr von einer einzelnen Sparkasse, sondern – ganz im Sinne des Prinzips der Versicherung auf Gegenseitigkeit – anteilig von allen teilnehmenden Sparkassen getragen. Die Kundenbeziehung bleibt dabei vollkommen unangetastet. Auf diese Weise können Sparkassen den Mittelstand und die gewerbliche Wirtschaft besser mit Krediten versorgen, ohne Konzentrationsrisiken einzugehen. Über Kreditbasket-Transaktionen werden somit die Vorteile des Regionalprinzips – Nähe und Kenntnis des Kunden – mit der bundesweiten Präsenz idealtypisch kombiniert. Die Vorbereitungen für den nächsten Sparkassen-Kreditbasket beginnen demnächst.

Pressekontakt Helaba
Mike Peter Schweitzer
E-Mail: mikepeter.schweitzer@helaba.de
Tel.: 069-9132 2192

Pressekontakt BayernLB
Andreas Zimniok
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23.1 KB | 14.11.2018

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