02.02.2021

LBBW erneut Konsortialführer bei Social Bond-Emission der EU

Pressemitteilung

Die LBBW agierte erneut als Konsortialführer (Joint Lead Manager) bei einem von der Europäischen Union im Rahmen des SURE-Programms begebenen Social Bond. Die Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 14 Milliarden Euro wurde in zwei Tranchen begeben – 10 Milliarden über eine Laufzeit von 7 Jahren und 4 Milliarden über eine Laufzeit von 30 Jahren. Die LBBW war auch bereits im November 2020 an der dritten SURE-Anleihe als Konsortialführer beteiligt. Weitere Konsortialführer der aktuellen Emission waren Barclays, Commerzbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs.

„Die erneute Mandatierung der LBBW als Emissionsbank für eine SURE-Anleihe der EU sehen wir als Vertrauensbeweis und Bestätigung unserer Expertise bei der Platzierung nachhaltiger Investments“, erklärt LBBW-Kapitalmarktvorstand Dr. Christian Ricken.

Die aktuelle Anleihe ist die vierte Transaktion der EU im Rahmen ihres SURE Social Bond-Programms, das bis zu 100 Milliarden Euro umfassen soll. Es ist Teil der Bemühungen der EU, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronavirus-Pandemie und ihren Folgen zu unterstützen, und dient in erster Linie der Finanzierung von Kurzarbeitsprogrammen in den EU-Mitgliedsstaaten. Bei den bisherigen drei SURE-Transaktionen wurden Anleihen in Höhe von insgesamt knapp 40 Milliarden Euro emittiert.

Die aktuelle Transaktion stieß erneut auf großes Interesse. Bereits nach knapp zwei Stunden konnten die Bücher mit einem Ordervolumen von über 132 Milliarden Euro geschlossen werden. Beide Tranchen waren deutlich überzeichnet, die 7-Jahre-Anleihe mehr als achtfach, die 30-Jahre-Anleihe sogar um mehr als das Zwölffache.

Die 10-Milliarden-Euro-Tranche des Social Bond mit einer Laufzeit von sieben Jahren notierte 16 Basispunkte unter Mid-Swap (einem Verrechnungssatz unter Banken). Den größten Anteil am sehr gut diversifizierten Orderbuch haben Bank Treasuries mit knapp 40 Prozent, gefolgt von Funds mit rund 35 Prozent sowie Zentralbanken mit knapp 20 Prozent. Die meisten Investoren stammen aus Großbritannien (35 Prozent), gefolgt von Deutschland (14 Prozent), den Beneluxstaaten und Italien (je 9 Prozent) und Frankreich (8 Prozent).

Die 4-Millarden-Euro-Tranche mit einer Laufzeit von 30 Jahren wurde mit 5 Basispunkten über Mid-Swap ausgegeben. Den größten Anteil daran erhielten Funds (46 Prozent) sowie Banken (30 Prozent) und Versicherungs-/Pensionsfunds (11 Prozent). Die Investoren kamen dabei zum größten Teil aus Deutschland (33 Prozent), Großbritannien (16 Prozent), den Beneluxstaaten (13 Prozent), Italien (12 Prozent) und Frankreich (8 Prozent).

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