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Betriebsrenten lohnen sich für alle

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Betriebsrenten lohnen sich

Mit Betriebsrenten sorgen Unternehmen für ihre Mitarbeiter. Staat und LBBW helfen, damit alle profitieren.

Wird die Rente reichen? Das fragen sich viele Arbeitnehmer. Damit sie als Rentner nicht jeden Groschen zweimal umdrehen müssen, forciert der Staat den Abschluss von Betriebsrenten. Deren Prinzip ist simpel: Arbeitnehmer legen – staatlich gefördert – einen Betrag von ihrem Lohn zurück, ihr Arbeitgeber kann diesen Betrag aufstocken. Und er gibt eine „Versorgungszusage“, das heißt: Er verpflichtet sich, monatlich einen festen Betrag – abhängig vom angesparten Guthaben – zu zahlen.

Arbeitgeber können verschiedene Wege einschlagen, um ihre Versorgungszusage einzuhalten. „Unternehmer sollten sich überlegen, welcher Weg am besten geeignet ist. Nur wenn er zur Firma und zu den Mitarbeitern passt, bietet er einen echten Mehrwert“, sagt Norbert Pachl, Geschäftsführer der LBBW Pensionsmanagement GmbH. „Ein kompetenter, unabhängiger Blick darauf von außen lohnt sich in der Regel immer.“ Denn leider sind alle Wege mehr oder weniger kompliziert. Das hält vor allem kleinere Firmen davon ab, ihren Mitarbeitern eine Betriebsrente anzubieten. Eigentlich widersinnig, denn meist könnten sie selbst dadurch sparen.

Alles wird einfacher. Aber nicht sofort.

Diesen Widersinn will das BRSG auflösen, das Betriebsrentenstärkungsgesetz, das seit Anfang 2018 gilt. Sein Signal: Alles wird einfacher! Doch von selbst passiert das nicht, sagt LBBW-Experte Pachl. „Das neue Gesetz löst in vielen Unternehmen neuen Handlungs- oder zumindest erheblichen Anpassungsbedarf aus.“

Das beginnt mit dem Zuschuss der Arbeitgeber zur Betriebsrente. Der war bislang freiwillig. Künftig gilt: Sparen Unternehmen durch die Betriebsrente an Sozialabgaben, müssen sie einen großen Teil davon an die Arbeitnehmer abgeben. Wer für die spätere Betriebsrente auf 100 Euro Bruttolohn verzichtet, bekommt künftig 115 Euro in sein Versorgungswerk eingezahlt. Für neue Verträge gilt diese Regelung ab 2019, für bestehende läuft die Schonfrist bis 2022.

Wie Unternehmen entlastet werden.

An anderer Stelle werden Unternehmen entlastet. Zahlen sie Mitarbeitern, die maximal 2200 Euro brutto pro Monat verdienen, eine Betriebsrente in einen speziellen Versicherungsvertrag, können sie sich 30 Prozent davon vom Staat zurückholen.

Noch wichtiger für Unternehmen ist die „Beitragszusage“ als Kern des neuen Sozialpartner-Modells, der Nahles-Rente. Bei ihr müssen Arbeitgeber keine Garantien für eine künftige Rentenhöhe abgeben. „Manche Unternehmen müssen schon heute für nicht mehr erzielbare Renditeversprechen bei Pensionskassen einstehen“, sagt LBBW-Experte Pachl. Verbindliche Renditezusagen sind in der heutigen Nullzinswelt nicht möglich. Experten versprechen sich aus dem Sozialpartner-Modell langfristig höhere Renditen für die Arbeitnehmer, ohne dass Garantien die Anlage einschränken und den Arbeitgeber belasten.

Betriebsrente als gelebte Wertschätzung

Nicht nur deshalb sollten sich Unternehmer dringend mit der neuen Gesetzeslage auseinandersetzen, empfiehlt Pachl. „Gerade mit Blick auf den Arbeitgeberzuschuss sollten Arbeitgeber ihre Betriebsvereinbarungen anpassen.“ Denn von einer klug gewählten Betriebsrente profitieren Arbeitgeber ebenso wie Arbeitnehmer, und das nicht nur finanziell. „Es ist eine Investition in Humankapital“, sagt Norbert Pachl. „Sie vermittelt jedem einzelnen Mitarbeiter gelebte Wertschätzung.“

Die LBBW Pensionsmanagement GmbH verschafft Unternehmen den Überblick im Dickicht der Versorgungssysteme und staatlichen Regeln. Sie berät in allen Fragen der betrieblichen Versorgungssysteme, von der ersten Analyse über die Auswahl passender Produkte bis hin zur Umsetzung vor Ort. Als ausgelagerte Tochter der LBBW ist sie komplett unabhängig von deren Produktangebot.

Norbert Pachl
Geschäftsführer LBBW Pensionsmanagement GmbH

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