Presseinformation.

16.04.2012

"Commodity Yearbook 2012" LBBW erwartet ein erneutes Anziehen der Rohstoffpreise

Aus Sicht des Researchs der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) werden, nach einem wechselhaften, insgesamt aber schwächeren Jahr 2011, die Rohstoffpreise den Aufwärtstrend aus den Jahren 2009 und 2010 weiter fortsetzen. Dies ist ein Ergebnis der umfassenden Betrachtung der Rohstoffmärkte, welche die LBBW in ihrem eben erschienenen "Commodity Yearbook 2012" zusammengestellt hat.

"Mit Beginn des Jahres 2012 kam erneut Bewegung in die Märkte. Der erfolgreiche griechische Schuldenschnitt, eine Reihe über den Erwartungen liegende Wirtschaftsdaten und freundliche Aktienmärkte brachten auch den DJ/UBS Index wieder ein Stück nach oben", sagte Dr. Frank Schallenberger, Leiter des LBBW-Commodity-Researchs. Insbesondere das weiterhin solide Wachstum in den Emerging Markets dürfte die Nachfrage nach den meisten Rohstoffen weiter ansteigen lassen. Wichtigster Motor des Weltwirtschaftswachstums bleiben die BRIC-Staaten, die auch im laufenden Jahr wieder durch eine zwar etwas gebremste, aber immer noch sehr hohe Dynamik auffallen.

Das "Commodity Yearbook 2012" bietet eine umfangreiche Übersicht über aktuelle Entwicklungen, Zusammenhänge und Trends, die die Rohstoffmärkte von Erdgas bis Öl, bis hin zu Aluminium, Gold, Kupfer, Nickel, Silber und Zink derzeit bewegen. Der Fokus liegt dabei in der fundamentalen Analyse der einzelnen Rohstoff-Teilmärkte und Rohstoff- Sektoren sowie dem daraus abgeleiteten Ausblick auf das laufende Jahr. Die Publikation wird durch die Preisprognosen der wichtigsten Commodities abgerundet.

So rechnet die LBBW damit, dass bei einer Entspannung der politischen Lage in einigen ölexportierenden Ländern, wie beispielsweise Libyen, bis zum Jahresende 2012 ein niedrigeres Preisniveau wahrscheinlich sei. Bei Basismetallen hingegen sei aktuell immer noch zu viel Konjunkturpessimismus eingepreist, daher ist hier mit einem Anziehen der Notierungen zu rechen. Der Blick auf den Goldpreis mache deutlich, dass das Edelmetall den starken Preisanstieg der Vorjahre zuletzt nicht ganz fortsetzen konnte. Seit dem Allzeithoch von über 1.900 US-Dollar pro Feinunze im September 2011 bröckelten die Notierungen ab. Sehr viel Fantasie für Goldbullen bestehe daher im laufenden Jahr wohl nicht.

Das "Commodity Yearbook 2012" steht im Internet zum Download zur Verfügung unter:

www.lbbw-markets.de/commodity_yearbook

Nach der Bestätigung des Disclaimers werden Sie direkt auf die Studie (im pdf-Format) verlinkt.

Kontakt

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