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Von LBBW Research für Sie erstellt: Top-Analysen rund um die aktuellen Entwicklungen in der Finanzwelt und an den Kapitalmärkten.

Wir von LBBW Research schauen für Sie auf die Entwicklungen der Konjunktur, auf Märkte und Branchen und fassen unsere Erkenntnisse für Sie zusammen. Damit können Sie Ihre Entscheidungen jederzeit gut fundiert und mit ruhigem Gewissen treffen. Je nachdem, wie viel Zeit Sie mitbringen oder wie sehr Sie sich vertiefen wollen: Vom täglichen Briefing über wöchentliche Analysen bis hin zu umfassenderen Papers ist für jeden Bedarf etwas dabei.

Burkerts Blick

Alle zwei Wochen schaut LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert für Sie auf die Weltwirtschaft. Er bewertet die Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten und kommentiert Entscheidungen in der Wirtschafts-, Notenbank- und Regierungspolitik.

LBBW Research: Finanzmarkt aktuell – Uwe Burkert

LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert

Uwe Burkert leitet seit 2013 als Chefvolkswirt das Research der LBBW und repräsentiert es seit etwa zwei Jahrzehnten nach innen und außen.

Pressefoto Uwe Burkert | 6,7 MB

Burkerts Blick - zurückliegende Kommentare des LBBW Chefvolkswirts

245.2 KB | 11.01.2019

Burkerts Blick: Anfahren am Berg
LBBW Research: Finanzmarkt aktuell – Brexit Barometer

LBBW Brexit-Barometer

Unsere Analysten begleiten Sie intensiv durch die Folgen des Brexit-Votums. Erhalten Sie von uns eine stets aktuelle Bewertung der marktrelevanten Geschehnisse rund um den Brexit.

Zum Brexit-Baromenter

Blickpunkte

Ausgewählte Themen arbeiten wir gesondert für Sie auf. Unsere umfangreichen Analysen helfen Ihnen, den Durchblick zu behalten.

iPad zeigt LBBW Markets mit LBBW Research Publikationen

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Blickpunkte kurzgefasst

Anhaltend starke deutsche Baukonjunktur. (11.04.2019)

Der Bausektor verzeichnet weltweit weiterhin eine überwiegend positive, aber wohl auch weit fortgeschrittene Branchenkonjunktur. LBBW Research legt eine detaillierte Studie zur Bau-Geschäftsklima vor. In den USA zeigen Hochbau (ohne Wohnungsbau) und Tiefbau einen anhaltend positiven Aufwärtstrend. Bei einer unverändert freundlichen Entwicklung der Immobilienpreise hat der Wohnungsbau nach zwischenzeitlicher Konsolidierung den positiven Trend wieder aufgenommen. Die Schwellenländer (BRIC) zeigen sich uneinheitlich. Brasilien zeigt nach Seitwärtsbewegung erneutes Wachstum. In Russland zeichnet sich eine Erholungsphase ab. Die Aufwärtsbewegung in Indien hat sich dynamisch fortgesetzt. Im weltweit größten Baumarkt, China, war das Momentum zuletzt deutlich negativ. Die europäische Bauwirtschaft befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend. Die Wachstumserwartungen sehen wir entsprechend insgesamt positiv. Deutschland zeigt eine anhaltend starke Baukonjunktur und neue Bestmarken beim Auftragseingang. Das Geschäftsklima des Bauhauptgewerbes liegt auch nach einer Beruhigungsphase auf einem weiterhin sehr hohen Niveau.

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Europa hat die Wahl - Fakten, Termine, Prognosen. (26.03.2019)

Im Vorfeld der Wahl zum Europäischen Parlament beleuchtet unser LBBW Research in einer vierteiligen Serie Aspekte rund um das EU-Parlament und die Wahl Ende Mai. Auch acht Wochen vor der Wahl ist vieles ungeklärt. Wie z.B. ob letztlich 751 oder 705 Abgeordnete im Plenum Platz nehmen werden, denn die Zahl der Abgeordneten hängt auch vom schwebenden Verfahren des "Brexits" ab. Eines scheint aber schon heute gewiss: Das neue Parlament wird sich deutlich anders zusammensetzen als seine Vorgänger. Der Aufstieg von Parteien an den linken und rechten Flügeln oder das Entstehen neuer Kräfte in der Mitte wie der französischen Partei "La République En Marche" oder der spanischen "Ciudadanos" haben das traditionelle Parteienspektrum durcheinander gewirbelt.

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Öl - Knappes Angebot stützt den Preis. (12.03.2019)

Der Ölpreis hat seit Anfang 2019 wieder kräftig zugelegt. Deutliche Förderkürzungen in Saudi-Arabien und Förderausfälle durch US-Sanktionen und politische Spannungen in Libyen, Venezuela und im Iran haben das Angebot stark verknappt. Da die Dynamik der Ölförderung in den USA abnehmen dürfte und die weltweite Ölnachfrage vermutlich auch in diesem Jahr um gut 1 % zulegen wird, zeichnet sich für das zweite Halbjahr 2019 ein Angebotsdefizit am Ölmarkt ab. Vor diesem Hintergrund halten wir einen weiteren Anstieg des Ölpreises für wahrscheinlich und erhöhen unsere Prognose um 10 USD/Barrel. Brent-Öl dürfte damit schon bis Mitte 2019 auf 70 USD/Barrel anziehen und dieses Niveau in den nächsten Monaten trotz eher verhaltener Konjunkturperspektiven auch halten.

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Abschwung mit Nullzins - Wie nachhaltig ist die EZB-Politik? (04.03.2019)

Vieles spricht aus Sicht unseres LBBW Research für eine Konjunkturverlangsamung 2019 im Euroraum. Die Inflationsrate ist etwas zurückgegangen, sie dürfte aber im Bereich von 1,5% plus Schwankungsbreite bleiben. Deflationssorgen sind nicht angezeigt. Mittel bis- langfristig dürfte sich die Geldpolitik wieder steigenden Inflationsraten gegenüber sehen. In der aktuellen Diskussion um die Ausrichtung der Geldpolitik wird dieser Punkt aber selten erwähnt. Die Sorge um die Konjunktur dürfte die EZB - so die LBBW in einer aktuellen Analyse - in Kürze zu neuen Lockerungsübungen bewegen. Eine Änderung der Forward Guidance dürfte schon zur nächsten Ratssitzung am 7. März anstehen. Hinzu kommt, dass das Auslaufen der Langfristtender (TLTRO-II) ab 2020 die Liquiditätssituation des Bankensektors verschlechtert, was sich regulatorisch schon rund ein Jahr vorher auswirken dürfte. Daher erwarten wir etwa bis Mitte 2019 einen neuen Langfristtender der EZB, aber mit kürzerer Laufzeit als seine Vorgänger und ohne Schutz gegen spätere Leitzinserhöhungen. Zinssenkungen dürften kein Mittel der Wahl sein. Der Spielraum hierfür ist ausgereizt. Sinkende Leitzinsen wären wahrscheinlich kein expansiver Impuls für die Realwirtschaft. Im Gegenteil: Sinkende Leitzinsen könnten die Kosten der Banken erhöhen und so zu steigenden Kreditzinsen führen. Ebenfalls weitgehend ausgereizt ist das Instrument der Anleihekäufe. Die EZB hat - laut unseren Analysten - einen großen Teil des verfügbaren Volumens unter Beachtung ihrer selbst gesetzten Obergrenze von 33% des jeweiligen Emissionsvolumens ausgeschöpft. Die EZB wird auch den Leistungsbilanzkanal ihrer Geldpolitik ins Kalkül ziehen. Aber ihre Möglichkeiten, der Eintrübung des Welthandelsklimas aufgrund protektionistischer Bestrebungen entgegen zu wirken, sind begrenzt. Eine leichte Abwertung des Euros dürfte sie indes als Nebenwirkung ihrer Politik billigend in Kauf nehmen.

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Konjunkturmonitor Bayern - Gedämpfte Konjunkturstimmung. (15.02.2019)

Die allgemeine Konjunkturabschwächung hat nun auch die bayerische Konjunktur erfasst. Für 2019 erwartet das LBBW Research eine Wachstumsrate für das reale BIP von durchschnittlich 1,8% (Deutschland: 1,4%), und für 2020 von 1,3% (0,9%). Angesichts der derzeitigen immensen Unsicherheiten bei der Prognose ist unser Risikoszenario, dass es schlechter laufen könnte, mit 30% angesetzt. Insbesondere dürfte ein harter Brexit Großbritanniens aus der EU Bayern aufgrund der Bedeutung für die heimische Fahrzeugindustrie stärker treffen als die gesamtdeutsche Wirtschaft. Derweil schreitet die Tertiarisierung auch der Industrie von Bayern voran. Digitale Dienstleistungsservices spielen eine immer wichtigere Rolle in der Umsatzgenerierung der Industrie. Wir präsentieren daher Vorschläge, wie die Politik diesen wichtigen Tertiarisierungstrend unterstützen kann.

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Cyber Insurance (05.02.2019)

Die Folgen technologischen Wandels sind tiefgreifend auch für die Versicherungsbranche. So nehmen Schäden durch Cyber-Kriminalität massiv zu, wobei Deutschland am stärksten betroffen zu sein scheint. Entstehen daraus nicht aber auch Chancen für die Versicherer? Die LBBW legt den abschließenden fünften Teil einer Studienreihe zu den Folgen der Digitalisierung in der Branche vor.

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Hard Brexit – Welche Branchen wären betroffen? (30.01.2019)

Ein harter Brexit - wenn er denn kommen sollte - dürfte den Autosektor mit seinen vor Ort produzierenden Zulieferern und Herstellern am härtesten treffen. Grund dafür sind die komplexen Lieferketten, 50% der Komponenten werden importiert, so das LBBW Research in einer aktuell veröffentlichten Studie. Außerdem sei UK für viele Hersteller ein wichtiger Absatzmarkt. Eine hohe Betroffenheit ergibt sich auch für Chemie und Pharma sowie im für Deutschland wichtigen Maschinenbau. Mittelfristig halten die Analysten die Effekte aber für verkraftbar.

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Telematik & Automatisiertes Fahren - Folgen des technologischen Wandels für die Versicherungsbranche - Teil 4. (29.01.2019)

Rund 45% der globalen Versicherungsprämien entfallen auf das Schaden- & Unfallgeschäft und davon 42% auf Kfz-Policen. Führt automatisiertes Fahren dazu, dass Kfz-Versicherungsschäden ausbleiben und die Prämieneinnahmen der europäischen Versicherer entsprechend wegbrechen? LBBW legt weiteren Teil einer Studienreihe zu den Folgen des technologischen Wandels für Versicherer vor.

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Insur Techs & Big Techs - Folgen des technologischen Wandels für die Versicherungsbranche - Teil 3. (23.01.2019)

Mit der Digitalisierung hat der technische Fortschritt inzwischen auch die Assekuranzbranche voll erreicht. In einer Studienreihe des LBBW Research werden die wesentlichen vom technischen Wandel ausgehenden Chancen und Risiken für die europäischen Versicherer detailliert beleuchtet. Der vorliegende Studienteil befasst sich mit den Geschäftsmodellen von InsurTechs sowie der Konkurrenz, die den etablierten Versicherern durch den möglichen Markteintritt der Big Techs droht. Während eine Revolution durch Start-ups wohl ausbleiben dürfte, könnte v.a. die Bedrohung des klassischen Versicherungsvertriebs durch Online-Giganten wie Amazon Realität werden. Insbesondere die großen Versicherer rüsten sich aber zum Abwehrkampf.

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Customer Journey & Ecosysteme - Folgen des technologischen Wandels für die Versicherungsbranche - Teil 2. (14.01.2019)

Mit der Digitalisierung interner Prozesse hat der technische Fortschritt innerhalb der Finanzbranche nunmehr auch die Versicherungswirtschaft voll erreicht. In einer Studienreihe des LBBW Research werden die wesentlichen vom technischen Wandel ausgehenden Chancen und Risiken für die europäischen Versicherer detailliert beleuchtet. So wird u.a. deutlich, dass die Kundenkommunikation der Versicherer immer digitaler wird und dabei der Multi-Channel-Vertrieb und die Ecosysteme wohl zum kritischen Erfolgsfaktor werden dürften. Vergleichsportale sind für die Versicherer die Hauptanlaufstellen. Zugleich verläuft die Customer Journey je nach digitalem Erstkontakt sehr unterschiedlich.

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Digitalisierung interner Prozesse - Folgen des technologischen Wandels für die Versicherungsbranche. (10.01.2019)

Mit der Digitalisierung interner Prozesse hat der technische Fortschritt innerhalb der Finanzbranche nunmehr auch die Versicherungswirtschaft mit Wucht erreicht. In einer detaillierten Studie des LBBW Research - hier der 1. Teil einer Studienserie zum Thema - werden die wesentlichen vom technischen Wandel ausgehenden Chancen und Risiken für die europäischen Versicherer beleuchtet. So wird u.a. deutlich, dass offensichtlich Schaden- & Unfallversicherer stärker von der Digitalisierung tangiert sind als Lebens- & Krankenversicherer, aber warum? Der Berater McKinsey prognostiziert für westeuropäische Versicherer bis 2025 einen Rückgang der Mitarbeiterzahlen um 25%. Aus Sicht der LBBW-Analysten werden dadurch die Kostenquoten der Versicherer aber nicht erheblich sinken.

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Credit Outlook und 10 Fragen und Antworten für 2019 - Wann kommt der Abschwung? (21.11.2018)

Mit ihrem Credit Outlook 2019 veröffentlicht das LBBW Research jährlich eine detaillierte Einschätzung der zu erwartenden Marktentwicklungen in den einzelnen Assetklassen. Erwartet wird darin eine weitere Entspannung im Handelsstreit der USA mit China. Die konjunkturelle Entwicklung in den USA und Europa würde in den nächsten Monaten zwar etwas moderater ausfallen, eine Rezession aber nicht gesehen. Die 2019er BIP-Prognosen für Europa wurden leicht nach unten angepasst, für die USA werden nochmal gute 2,5% erwartet. Vor diesem Hintergrund wird an einer moderaten Übergewichtungsempfehlung für Aktien festgehalten. Auch für High Yield-Anleihen wird noch etwas Potenzial gesehen. Ab Mitte 2019 würde die US-Geldpolitik jedoch restriktiv werden und die US-Zinskurve sich vollständig abflachen, das Risiko einer spürbaren Wachstumsverlangsamung in den USA steigen. Deshalb würde man aus heutiger Sicht für das zweite Halbjahr 2019 eine defensivere Ausrichtung empfehlen. Die Rally beim US-Dollar dürfte sukzessive auslaufen.

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Nachhaltigkeit im Vergleich - Welche Branche hat die Nase vorn? (30.10.2018)

Nachhaltigkeit gewinnt nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer steigenden Weltbevölkerung und des fortschreitenden Klimawandels massiv an Bedeutung. Auch Investoren richten den Blick verstärkt auf Nachhaltigkeitsinvestments. Unternehmen aller Branchen stellen sich auf die neuen Herausforderungen ein und arbeiten an der Einführung nachhaltiger Unternehmensstrategien sowie deren Integration in die Unternehmenskultur. Durch das Wechselspiel von Umwelt, Ökonomie und Sozialem soll ein positiver Wertbeitrag für das Unternehmen erzielt werden. Bei der Umsetzung der ESG-Ziele zeigen die einzelnen Branchen sowohl inhaltliche als auch zeitliche Unterschiede, wie der aktuelle Branchenvergleich des LBBW Research verdeutlicht.

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Arbeitsmarkt und Sozialstaat - Welche Fragen resultieren aus den Effekten künstlicher Intelligenz? (23.10.2018)

Aktuelle Zahlen aus den USA belegen, dass Methoden des maschinellen Lernens bislang keine negativen Auswirkungen auf die Lohnentwicklung hatten. Die Roboterisierung hat jedoch in einzelnen Branchen zu einem Stellenabbau geführt. In Deutschland wurden zwar per Saldo bislang zwar keine Stellen vernichtet, aber in den durch einen hohen Grad der Roboterisierung gekennzeichneten Sektoren wurden auch keine zusätzlichen Stellen mehr geschaffen. In Deutschland stagnierten dafür die Reallöhne, da die in anderen Branchen neu geschaffenen Stellen eine geringere Lohndynamik aufweisen. Welche Effekte werden die Methoden der KI in Zukunft auf die Beschäftigung in Deutschland haben? Tendenziell negativ wird die Automatisierung vieler Tätigkeiten wirken. Gleichzeitig dürften aber auch viele neue Stellen und Berufe geschaffen werden. Wir sind daher vorsichtig optimistisch, dass die zunehmende Verwendung von Methoden der KI und der Automatisierung nicht zu einer Apokalypse auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt. Positiv wirkt auf den Arbeitsmarkt die demographische Alterung und die zunehmende Nachfrage nach Fachkräften. Deutschlandspezifisch führt die hohe Zuwanderung gering qualifizierter Arbeitnehmer zu einem vermehrten Angebot entsprechender, geringqualifizierter Tätigkeiten. Gerade in diesem Segment ist jedoch mehr Arbeitslosigkeit zu erwarten, da einfache Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden oder schlecht entlohnt sind. Muss in Folge über neue Formen sozialstaatlichen Handelns nachgedacht werden?

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Nachhaltige Mobilität - Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt am Beispiel Lithium. (01.10.2018)

Lithium ist das leichteste Metall der Welt. Es kommt nur etwas seltener als Kupfer oder Zink vor und kann aus Gesteinsablagerungen oder Salzseen gewonnen werden. Australien ist das Land mit der größten Lithiumproduktion, gefolgt von Chile und Argentinien. Vor allem chinesische Produzenten wachsen zunehmend. Das weltweite Angebot dürfte in den nächsten Jahren stark zulegen.

Hauptsächlich findet Lithium in Batterien Verwendung. Die Lithium-Ionen-Batterie wird sowohl in Elektroautos als auch in vielen mobilen Geräten (Handys, Laptops) verwendet. Weitere Einsatzorte sind Medizin, Keramik und Energiespeicherung (Photovoltaik). Da der Markt für Elektroautos in naher Zukunft ein hohes Wachstum verzeichnen wird, steigt dementsprechend auch die Nachfrage nach Lithium schnell. Wir rechnen in den kommenden Jahren mit einem starken Nachfragewachstum – und mit einer noch stärkeren Ausweitung des Angebots. Bereits 2018 könnte am Lithiummarkt ein Angebotsüberschuss entstehen. Insofern halten wir zunächst eine Korrektur des Lithium-Preises für wahrscheinlich. Als weitere Einflussfaktoren auf den Lithium-Preis dürften künftig die Recylingfähigkeit des Rohstoffes sowie die Erforschung neuer Batterietechnologien eine Rolle spielen.

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Sechs Monate GroKo - Eine Bilanz mit Blick auf die Wirtschaft. (19.09.2018)

Unmittelbar am Abend der Bundestagswahl am 24. September 2017 erklärte die SPD, die bis zu dieser Wahl gepflegte Koalition mit der CDU nicht weiter fortsetzen zu wollen. Nach dem Scheitern schwarz-gelb-grüner Koalitionsgespräche Mitte November 2017 nahmen dann Union und SPD, verschiedentlich vernehmlich zähneknirschend, doch Koalitionsgespräche auf. Die für deutsche Verhältnisse ungewohnt lange Phase der Regierungsbildung trat im März in ihre entscheidende Phase, als die SPD-Mitglieder am 4. März in einer Urabstimmung den zuvor zwischen Union und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag billigten. Am 14. März schließlich wurde Angela Merkel vom Bundestag gewählt und vom Bundestagspräsidenten vereidigt. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen.

Unser Research zieht eine erste Bilanz - Dabei beschränkt man sich auf ausgesuchte Aspekte der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie auf die Europapolitik. Zwei Maßstäbe werden angelegt: Zum einen das Versprochene, wofür der Koalitionsvertrag (kurz: "der Vertrag") als Grundlage dienen soll. Sprich: Haben die Koalitionäre geliefert, was sie versprochen haben? Zum anderen das Sinnvolle: Welche heißen Eisen sollten die Koalitionäre anpacken, was gebietet die wirtschaftliche Vernunft?

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