Tragfähige Lösungen für Unternehmen im Leasing und Mietkauf mit der SüdLeasing

Finanzwissen

Tragfähige Lösungen

Mit Leasing und Mietkauf schaffen sich Unternehmen Freiraum für Investments. Das zeigt ein Beispiel der LBBW-Tochter SüdLeasing.

Stabilität, Präzision, Sicherheit – so lauten drei der wichtigsten Voraussetzungen, wenn auf einer Baustelle außergewöhnlich schwere Lasten bewegt werden müssen. Und oft soll es dabei auch noch besonders schnell gehen, zum Beispiel wenn für einen Brückenneubau eine viel befahrene Autobahn oder eine wichtige Bahntrasse gesperrt werden muss. Oder wenn eine fast 200 Meter hohe Windkraftanlage montiert werden soll, bevor die nächste Schlechtwetterfront herannaht. In genau solchen Fällen kommen die Spezialisten der Wiesbauer GmbH & Co. KG zum Einsatz: Die Experten für Krandienstleistungen und Schwertransporte aus dem baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen sorgen immer dann für einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle, wenn dieser mit üblichen Mitteln nicht mehr gewährleistet werden kann. Neben hoch qualifizierten Mitarbeitern hält der Mittelständler dafür auch Spezialmaschinen namhafter Hersteller vor. Zum Beispiel einen neunachsigen Teleskop-Mobilkran des Typs LTM 1750 von Liebherr – mit einer maximalen Tragkraft von 750 Tonnen und einer Hubhöhe von bis zu 193 Metern ein echter Gigant unter den Mobilkränen (siehe Video unten).

Innovationen mit Leasing und Mietkauf tragfähig finanzieren

„Damit wir unseren Kunden eine effektive und kostengünstige Lösung für jede noch so knifflige Herausforderung anbieten können, muss unser Fuhrpark nicht nur besonders vielfältig sein, sondern technisch auch immer auf dem neusten Stand“, sagt Thomas Wiesbauer, der das Familienunternehmen in dritter Generation leitet. Um diesen hohen Ansprüchen jederzeit gerecht werden zu können, benötigt der Mittelständler regelmäßig tragfähige Finanzierungen von kompetenten Partnern. Einen solchen Partner hat Wiesbauer in der SüdLeasing. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist mit 400 Mitarbeitern und einem Neugeschäftsvolumen von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2016 eine der größten herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften Deutschlands.

Stabilität, Präzision und Sicherheit spielen für Wiesbauer auch bei der Fuhrparkfinanzierung eine entscheidende Rolle. Schließlich geht es bei Einzelinvestitionen vom Kaliber eines Liebherr LTM 1750 regelmäßig um Millionen-Euro-Beträge. Wiesbauer setzt dafür ausschließlich auf Mietkauf. Dabei werden die Gesamtkosten des Investitionsobjektes im Rahmen einer monatlichen Ratenzahlungsvereinbarung mit der Leasinggesellschaft gedeckt. Das schont wie beim Leasing die Liquidität, die Bankkreditlinie kann unangetastet bleiben und der Mietkäufer mit gleichmäßigen Kosten kalkulieren. Anders als im Leasing erfolgt beim Mietkauf die Aktivierung der Mietkaufsache allerdings sofort beim Mietkäufer. Mit Zahlung der letzten Rate wird er dann automatisch auch zum Eigentümer und hat dann zum Beispiel die Möglichkeit, das Investitionsgut selbst zu verkaufen – bei Kranen etwa aufgrund ihrer großen Wertstabilität eine durchaus sinnvolle Option. Im Gegensatz zum Leasing können beim Mietkauf unter bestimmten Voraussetzungen zudem staatliche Fördermittel in die Finanzierung einbezogen werden.

Langjährige Beziehungen

„Anfangs haben wir unsere Krane auch geleast“, erläutert Wiesbauer. Es habe dann aber oftmals Diskussionen um die Restwertbewertung gegeben. „Ein Mobilkran taucht eben in keiner Schwacke-Liste auf“, betont der Geschäftsführer. Heute realisiert man bei Wiesbauer deshalb alle größeren Mobilieninvestitionen über Mietkauf.
Objektfinanzierer wie die SüdLeasing, die unter anderem die Bau- und Schwerlastbranche bereits seit mehr als 30 Jahren mit maßgeschneiderten Finanzierungen versorgt, können ihren Kunden hier ganz konkrete Vorteile bieten. „Unsere Branchenerfahrung hat uns zum Beispiel gelehrt, dass es kaum etwas Werthaltigeres gibt als einen Mobilkran“, sagt Gerd Weil, Gebietsleiter in der SüdLeasing-Niederlassung Stuttgart. Dieser für die Besicherung wichtige Aspekt wirkt sich für den Kunden natürlich positiv auf die Konditionen aus. „Bei den Mietkaufobjekten für die Firma Wiesbauer handelt es sich um spezielle, großvolumige Investitionen, die wir mit entsprechend längerfristigen Laufzeiten von 12 bis 72 Monaten ausstatten“, erklärt Weil.

Am Ende der Laufzeit steht immer auch die Option der Verlängerung des Mietkaufvertrags oder gegebenenfalls auch der Finanzierung der Schlussrate über ein klassisches Bankdarlehen – beispielsweise der LBBW-Tochter BW-Bank. Dies ist eine besondere Stärke in der Zusammenarbeit zwischen den beiden eng verbundenen Unternehmen.
Mindestens einmal im Jahr treffen sich Finanzierungsexperte Weil und Frank Eisenbeis-Huber, der als Unternehmenskundenbetreuer der BW-Bank für den Kunden Wiesbauer verantwortlich zeichnet, daher mit Firmeninhaber Thomas Wiesbauer zu einem ausführlichen Gespräch. „Meistens geht es dann neben Fragen des klassischen Zahlungsverkehrs, bei denen die LBBW-Tochter BW-Bank die Firma Wiesbauer bereits seit 20 Jahren unterstützt, auch schon wieder um die nächste Kranfinanzierung“, sagt Eisenbeis-Huber.

„Nicht viele Finanzdienstleister können diese Art der Doppelbetreuung so intensiv leisten“, erklärt Weil. Dabei entstehen deutliche Vorteile für den Kunden:

  • Es findet nur eine Bonitätsprüfung statt.
  • Der Verwaltungsaufwand ist geringer, da nur ein Reporting durchgeführt wird.
  • Die SüdLeasing greift direkt auf die (Finanzierungs-)Bewilligung der Bank zu (der eigentliche Prozess findet ausschließlich in der BW-Bank statt).
  • Betreuung und Lösungen kommen aus einer Hand.

Daher ist dieses Modell inzwischen so beliebt, dass ca. 80 Prozent der SüdLeasing-Kunden in Stuttgart und Baden-Württemberg gleichzeitig BW-Bank-Kunden sind. „Diese Quote wollen wir natürlich noch erhöhen und auch die restlichen Kunden überzeugen“, sagt Gerd Weil.

Beliebtheit von Leasing und Mietkauf nimmt auch in der Niedrigzinsphase noch zu

So wie der Kran- und Schwertransportexperte Wiesbauer setzen in Deutschland immer mehr Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen auf Leasing oder Mietkauf als alternatives oder ergänzendes Instrument zur Außenfinanzierung. Im Jahr 2016 erreichten die in Deutschland über Leasing und Mietkauf realisierten Investitionen laut dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit insgesamt 64,2 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Das Gros davon entfiel mit 55,1 Milliarden Euro auf Mobilien, also bewegliche Investitionsgüter. Der Anteil von Leasing und Mietkauf an den außenfinanzierten Investitionen liegt in Deutschland seit einigen Jahren konstant bei mehr als 50 Prozent (siehe Grafiken unten).

  • Investitionen der Leasingwirtschaft in Milliarden Euro von 2005 bis 2016

    Investitionen der Leasingwirtschaft in Milliarden Euro

    Das Neugeschäft stieg 2016 auf 64,2 Milliarden Euro (+ 9 %). Rund 90 Prozent der Leasingverträge werden von mittelständischen Unternehmen abgeschlossen.

  • Leasing-Anteil an den außenfinanzierten Investitionen von 1990 bis 2016

    Leasing-Anteil an den außenfinanzierten Investitionen

    Leasing liegt bei außenfinanzierten Investitionen vorn. Außenfinanzierungen sind die Kapitalaufnahmen außerhalb des Unternehmens. Dazu zählen die Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung sowie die Fremdfinanzierung (etwa Bankkredite, Darlehen, öffentliche Mittel) und eben auch das Leasing.

  • Anteile der Objektgruppen am Neugeschäft im Bereich Mobilien-Leasing im Jahr 2016

    Anteile der Objektgruppen am Neugeschäft Mobilien-Leasing

    Pkw und Nutzfahrzeuge hatten 2016 mit insgesamt 71 Prozent den größten Anteil am Mobilien-Leasing. Im Vergleich zum Jahr 2015 verzeichneten diese Objektgruppen ein Umsatzwachstum von 8 beziehungsweise 7 Prozent.

Beim überwiegenden Teil der Finanzierungen, die über Leasinggesellschaften realisiert werden, handelt es sich um klassische Leasingfinanzierungen. Dabei erwirbt die Leasinggesellschaft das Leasinggut vom Hersteller und verleast es dann zu überschaubaren Kosten an den Leasingnehmer.

Das Leasing-Dreieck

  • Das Leasing-Dreieck: Grundmuster des Leasinggeschäfts

    Das Grundmuster des Leasinggeschäfts

    Leasing ist in den meisten Fällen ein Dreiecksgeschäft zwischen dem Leasingnehmer (Unternehmen), dem Leasinggeber (Leasinggesellschaft) und dem Hersteller des geleasten Produkts.

Die wichtigsten Leasingvorteile auf einen Blick

  • Leasing ist unter bestimmten Umständen bilanzneutral und verbessert das Unternehmensrating.
  • Leasing schont die Kreditlinien und verbessert die Liquidität.
  • Der Leasingnehmer kann mit gleichmäßigen Kosten kalkulieren.
  • Für den Leasingnehmer lassen sich die Kosten oftmals direkt aus einem Teil der Erträge des Leasingobjekts finanzieren („pay-as-you-earn“).
  • Bei saisonalen Geschäften können die Leasingraten an schwankende Erträge angepasst werden.
  • Die Leasingraten sind steuerlich abzugsfähig.

Grundsätzlich lässt sich Leasing in zwei verschiedene Formen unterteilen, die sich hauptsächlich in Bezug auf das Kündigungsrecht sowie die Risikoaufteilung unter den beteiligten Parteien unterscheiden. Auf der einen Seite steht die Möglichkeit des Operating Leasing. Diese Form ist tendenziell durch kürzere Laufzeiten geprägt und kann jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfristen gekündigt werden. Somit sind in der Regel auch keine Grundmietzeiten vorgesehen. Am Ende der Laufzeit wird das geleaste Wirtschaftsgut wieder zurückgegeben, womit das Restwertrisiko bei der Leasinggesellschaft liegt.

Auf der anderen Seite steht das Financial Leasing. Diese Vertragsform sieht eine festgelegte Grundmietzeit vor, während der der Vertrag von keiner Partei gekündigt werden kann. Die Grundmietzeit orientiert sich hierbei an der betrieblichen Nutzungsdauer des Objekts und liegt je nach Leasinggesellschaft und Vertragsgestaltung zwischen 40 Prozent und 90 Prozent der Nutzungsdauer. Nach Ablauf der Grundmietzeit stehen dem Leasingnehmer in Abhängigkeit der gewählten Vertragsform drei Möglichkeiten offen: die Rückgabe des Wirtschaftsgutes, die Option des Kaufs des Wirtschaftsgutes oder die Verlängerung des Leasingvertrages. Die Risiken und Chancen, die in Verbindung mit dem Leasinggegenstand stehen, werden hierbei an den Leasingnehmer übertragen.

Mehr zum Leasing bei der LBBW erfahren Sie hier.

Bei Wiesbauer in Bietigheim-Bissingen will man auch künftig auf Mietkaufverträge setzen. „Die Bilanzneutralität des Leasings wiegt für uns das Thema Restwert auch weiterhin nicht auf“, sagt Thomas Wiesbauer. Für spezielle Herausforderungen werden eben spezielle Lösungen benötigt – das gilt für Bauprojekte genauso wie für Finanzierungen.

Kompakt – Die wichtigsten Fakten zu Wiesbauer

Die Wiesbauer GmbH & Co. KG gehört heute in Deutschland zu den führenden Komplettanbietern im Bereich Schwerlastlogistik. Das Hauptgeschäftsfeld Krandienstleistungen wird durch Schwerlasttransporte und Industriemontagen ergänzt. Das 1958 gegründete Familienunternehmen hält an fünf Standorten nicht nur die Ausrüstung, sondern auch das entsprechende Know-how für die gesamte Projektplanung und Umsetzung bereit. Die Dienstleistungen der Wiesbauer GmbH im Bewegtbild sehen Sie hier.

Das Dienstleistungsangebot der Wiesbauer-Spezialisten

  • Krandienstleistungen: Die Wiesbauer GmbH bietet den technologisch optimalen Kran.

    Krandienstleistungen

    Durch die kontinuierliche Investition in innovative Kransysteme ist Wiesbauer stets in der Lage, für jede Aufgabe den technologisch optimalen Kran anbieten zu können.

  • Schwertransporte: Wiesbauer-Schwertransporter befördern Lasten mit bis zu 100 Tonnen Gewicht und 35 Meter Länge.

    Schwertransporte

    Die Wiesbauer-Schwertransporter transportieren Lasten mit bis zu 100 Tonnen Gewicht und 35 Meter Länge sicher durch ganz Deutschland und in Nachbarländer.

  • Montage: Die Wiesbauer GmbH sorgt für komplette Demontage, Verpackung und professionellen Wiederaufbau von Maschinen.

    Montage

    Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören auch die komplette Demontage, Verpackung und der professionelle Wiederaufbau von Maschinen.

  • Spezialfahrzeuge: Die Wiesbauer GmbH ist Spezialistin für den Transport von Windkraftanlagen und Bauteilen.

    Spezialfahrzeuge

    Der Transport von Windkraftanlagen und Bauteilen gehört zu den ganz besonderen Herausforderungen in der Schwerlastbranche. Wiesbauer hat sich auf diese Aufgaben spezialisiert.