Gründerwettbewerb WECONOMY 2017: Großer Gewinn für Start-ups

Unternehmensgründer treffen Top-Manager

Elf Gründerteams sind die Gewinner des Start-up-Wettbewerbs WECONOMY 2017. Gastgeber der Preisverleihung und Auftaktveranstaltung war die LBBW.

Gestatten: HORST. So heißt ein kleiner Industrieroboter und der prosaische Name steht für „Highly Optimized Robotic Systems Technology“. Seine Entwickler aus Konstanz sind eines von elf Start-up-Teams, die beim Gründerwettbewerb WECONOMY 2017 ausgezeichnet wurden, darunter vier aus Baden-Württemberg. „In diesem Jahr ist der Jury die Entscheidung nicht leicht gefallen“, erklärt Dr. Heiner Boeker, Vorstandsvorsitzender des Wettbewerbs-Initiators Wissensfabrik, „denn die Qualität der Bewerbungen war noch nie so hoch“. Die prämierten Teams gingen mit innovativen Ideen aus der Robotik, IT und Medizintechnik ins Rennen – von professioneller Livestreaming-Software über kleine thermoelektrische Generatoren und Prothesen aus dem 3D-Drucker bis hin eben zu HORST.

Großer Gewinn: Austausch mit Wirtschaftslenkern

„Es ist hochspannend, zu sehen, wie es in der Start-up-Branche vorangeht“, sagt Alexander von Uslar, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die LBBW war Ende Oktober 2017 Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung. Das Event in der Stuttgarter Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank) am Kleinen Schlossplatz war gleichzeitig schon Teil des Gewinns: Hier trafen die Unternehmensgründer auf hochrangige Manager aus der deutschen Wirtschaft, um in kleinen Runden über Strategien für den Markteintritt, Preisgestaltung und Kundengewinnung zu sprechen. Unter anderem teilten Bosch-Aufsichtsrat Franz Fehrenbach, BASF-Vorstand Michael Heinz und Würth-Geschäftsführer Thomas Klenk ihr Wissen mit den Gründern. Nach dieser Auftaktveranstaltung kommen die Gründerteams übers Jahr verteilt noch bei drei weiteren Events zusammen.

Durch Unterstützung voneinander lernen

Beim WECONOMY-Wettbewerb, bei dem seit 2007 jährlich innovative Gründer ausgezeichnet werden, geht es nicht ums Geld. Es geht um viel mehr: um Erfahrung und Unterstützung. Ein ganzes Jahr lang werden die WECONOMY-Start-up-Gewinner von Unternehmenslenkern auf ihrem Weg begleitet. „Die Kontakte sind Gold wert“, sagt Jens Riegger, Geschäftsführer von fruitcore, dem Start-up, das HORST entwickelt hat. „Wir kommen nah an die Top-Manager ran, von denen man sonst nur in der Zeitung liest. So bekommen wir Zugang zu einer großen Firma und ganz andere Denkanreize“, ergänzt Riegger.

Hinter WECONOMY steht die „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland“, ein bundesweites Netzwerk der deutschen Wirtschaft mit mehr als 130 Mitgliedern aller Branchen und Größen. Mit von der Partie bei der Umsetzung ist auch die Gründerinitiative UnternehmerTUM. Die LBBW ist seit 2013 Mitglied der Wissensfabrik und engagiert sich 2017 zum vierten Mal bei WECONOMY. „Für die LBBW ist dieser Kontakt zu Gründern wichtig“, sagt Vorstandsmitglied von Uslar. „Auch wir können dadurch lernen, denn Digitalisierung, Start-ups, Fintechs sind Themen, die die Finanzbranche massiv umtreiben. Gleichzeitig unterstützen wir Ideen und greifen den Jungunternehmern mit unserer Erfahrung unter die Arme.“

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Mehr über alle elf Gewinnerteams, den Wettbewerb und die Gründerinitiative lesen Sie auf WECONOMY.

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