„Rheingold“ von Richard Wagner/Foto:A.T. Schaefer

Onlinebühne der Stuttgarter Oper auf Hochtouren

Oper trotz Corona - Digitalpartnerschaft der LBBW und der Staatsoper Stuttgart.

Genuss ohne Ansteckungsgefahr: Mithilfe der LBBW hat die Staatsoper Stuttgart im wöchentlichen Wechsel kostenfrei zahlreiche Opernstreams on demand gezeigt. Nun geht die Oper in die Sommerpause.

Kulturelle Impulse

„In diesen schwierigen Zeiten, so finde ich, gewinnt Kultur mehr Bedeutung, als ihr ohnehin schon innewohnt. Sie hat etwas Sinn- und Identitätsstiftendes“, sagt LBBW-Vorstand Karl Manfred Lochner, im Konzern verantwortlich für das Unternehmenskundengeschäft. „Gerade Angebote wie die Online-Opernbühne zeigen, dass das gesellschaftliche Leben in der Krise nicht zum Erliegen kommen muss. Die Stuttgarter Staatsoper hat gute Wege gefunden, auf vielfältige Weise kulturelle Impulse zu setzen, und wir freuen uns, dass wir hierbei mit den Opernstreams auch einen Beitrag leisten können.“

Langjährige Partner

Die LBBW fördert das mehrfach ausgezeichnete Opernhaus bereits seit fast 20 Jahren. Mit Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen haben die beiden Partner ihre Zusammenarbeit vor ungefähr anderthalb Jahren um einen digitalen Baustein ergänzt. Seither wurden fünf Opernstreams aufgezeichnet und jeweils als kostenfreier Livestream online präsentiert.

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Oper trotz Corona

„Heute, in der Corona-Krise und der damit verbundenen Kontaktsperre, zahlt sich unsere Digitalpartnerschaft gleich ein weiteres Mal aus: Mithilfe der LBBW sind wir heute in der Lage, auf ein qualitativ sehr hochwertiges Streamingmaterial zurückzugreifen. Unsere Reihe ‚Oper trotz Corona‘ ist für mich ein wichtiger Baustein, wie wir für unsere Opernfans die aktuelle Pause etwas überbrücken können“, erklärt Viktor Schoner, Intendant der Staatsoper Stuttgart.

Einfallsreichtum ohne Grenzen

In kürzester Zeit hat die Staatsoper Stuttgart ihren Veranstaltungskalender mit kreativen Onlineangeboten bestückt. Wie viele andere kulturelle Einrichtungen - so zum Beispiel unsere Projektpartner Semperoper in Dresden und Nationaltheater in Mannheim - improvisiert auch die Staatsoper Stuttgart und testet neue Formate. So öffnen beispielsweise Musikerinnen und Musiker der Stuttgarter Ensembles ihre privaten Wohnzimmertüren, um eine musikalische Onlinedarbietung zu geben.

10 Minuten Privatvorführung

Ein anderes Beispiel für Corona taugliche, analoge Formate ist die 1:1-Konzertreihe. Nah und dennoch auf Distanz: Ungefähr zehn Minuten lang begegnet ein Zuhörer einer Profi-Musikerin oder einem Musiker exklusiv bei einem ganz persönlichen Konzert. Die Stuttgarter Protagonisten kommen neben dem Staatsorchester auch aus dem SWR Symphonieorchester, den Philharmonikern und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Wer Interesse an diesem außergewöhnlichen Konzerterlebnis hat, findet hier weitere Informationen.

Foto Startseite: Nixon in China/Matthias Baus

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