Mann mit grünem Anzug kniet in einer Flugzeugturbine und spricht mit Kollegen

Überlebensfähig in der Welt von morgen!

Sektor Maschinenbau: Die Produktion wird modularer und flexibler, weiß LBBW-Sektorexperte Dr. Thomas Rieger, und mit der Industrie 4.0 wird’s wirklich ernst.

Das mit der Industrie 4.0 sind viele mittelständische Maschinenbauer zu Beginn mangels vorhandener Standards als „Do it yourself“-Projekt angegangen. Die Zeit für Alleingänge ist abgelaufen, sagt Dr. Thomas Rieger, für Maschinenbau zuständiger LBBW-Sektorexperte. „Mittelständler lernen im Zeitraffer, sich die Chancen des weltweiten Netzwerks zunutze zu machen, um Abläufe zu digitalisieren und damit effizienter zu gestalten.“ Damit bleiben sie wettbewerbsfähig.

Grafik Maschinenbau nimmt nach Einbruch wieder Fahrt auf

In den 2020er-Jahren werden datentechnische Abbilder („digitale Zwillinge“) der Automationsprozesse zum Standard. Diese Zwillinge helfen dabei, Prozesse auf mehreren Ebenen zu optimieren – und dass immer häufiger in Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Kunden. Die „Spielwiese“ wird größer. Und das ist keineswegs die einzige Herausforderung, vor der die deutschen Maschinenbauer stehen.

Die Herausforderungen im Maschinenbau

Kompass

Die Industrie 4.0 wird zum neuen Standard. Die Maschinenbauer müssen ihre Geschäftsmodelle daran anpassen.

Kran

Die deutschen Maschinenbauer stehen vor der Aufgabe, ihr Produktprogramm zu fokussieren.

Standort Global

Das Ausland wird als Produktions- ebenso wie als Absatzstandort wichtiger denn je, während gleichzeitig die dortige Konkurrenz wächst.

Selbst ohne Industrie 4.0 gäbe es genug zu tun: Angesichts des weltweiten Wettbewerbs müssen Geschäftsmodelle weiter geschärft werden: Die Baureihen werden, wo immer es geht, modularisiert und in eine entsprechend verteilte Fertigungsstruktur eingebettet. Zwischenlager werden reduziert. Produkte ohne klare Perspektive werden ausgeschleust. Zudem wird das Geschäft immer internationaler, neben Europa und den USA spielt insbesondere China eine wachsende Rolle. Die Präsenz vor Ort wird zunehmend unerlässlich. Jeder Maschinenbauer muss hier seinen eigenen Weg finden, um Technologiekompetenz, Kundennähe und Standortkosten bestmöglich zu verdrahten.

Für die deutschen Maschinenbauer führt kein Weg an Änderungen vorbei.

Dr. Thomas Rieger, Sektorexperte für Maschinenbau
Thomas Rieger - Sektorenexperte Maschinenbau

Profitieren Sie von unserer Expertise!

Vom Maschinenbaustudent bis zur Promotion in der Energietechnik: Thomas Rieger kennt seinen Sektor sowohl aus der theoretischen Perspektive als auch aus der Praxis. Dafür sorgen Engagements beim Hausgerätehersteller Bauknecht und beim Motorkühlspezialisten Behr. Er schätzt die ehrlichen Charaktertypen der Branche und die mittelständische Prägung der Betriebe. Er tauscht sich regelmäßig bei vielen Kundenbesuchen mit den Geschäftsleitern über Marktentwicklungen und Firmenstrategie aus. Das bringt beide Seiten weiter.

Dr. Thomas Rieger
thomas.j.rieger@lbbw.de
Tel.: +49 711 127-49664

Wenn mit automatisierten Prozessen automatisch alte Automatismen infrage stellen Ihr Business ist, dann ist mit automatisierten Prozessen automatisch alte Automatismen infrage stellen auch unser Business.

„An Änderungen führt also kein Weg vorbei“, sagt LBBW-Sektorexperte Thomas Rieger. Dabei geht es oft ans Eingemachte: ans Geschäftsmodell des Maschinenbauers. Zu Recht versteht sich der LBBW-Sektorexperte als Sparringspartner der Unternehmen. Rieger verfügt über ein langjähriges Verständnis der Branche und ihre vielfältigen Facetten. Er diskutiert mit den Maschinenbauern unter den LBBW-Kunden solche Fragen – weit über eine reine Finanzierung ihrer Vorhaben hinaus. „Die meisten Unternehmer schätzen das offene Wort“, sagt Rieger erfreut. Entsprechend offen werden die strategischen Weichenstellungen diskutiert. „Anschließend kommen wir zur entscheidenden Frage: Wie kann die LBBW helfen?“

4

von 10 deutschen Maschinenbauern blicken pessimistisch auf die Konjunkturentwicklung in Deutschland.

80 %

der Maschinenbauer in Deutschland sehen die Notwendigkeit, bei digitalen Geschäftsmodellen zu kooperieren.

61 %

der deutschen Maschinenbauer haben kein Geschäftsmodell, um digitale Dienste zu entwickeln.

57 %

der Maschinenbauer in Deutschland sehen die digitale Transformation als wichtiges strategisches Thema.

Fit für die Zukunft

Der deutsche Maschinenbau ist sehr vielfältig und mittelständisch geprägt. Ob ein Unternehmen im Anlagenbau, im Komponentengeschäft oder im Maschinen- und Apparatebau aktiv ist, hat deutliche Auswirkungen auf die Bilanzen – dafür muss man sich auskennen. So wie LBBW-Sektorexperte Rieger, der auch weiß, dass der Maschinenbau als Investitionsgüterbranche eigenen Zyklen folgt. Liquiditätsprobleme während Branchenkrise und Corona? Zum Glück ist die Anpassungsfähigkeit der Maschinenbauer enorm. Sich für die Zeit nach der Krise aufzustellen, ist die große Herausforderung, denn der Blick nach vorne ist derzeit alles andere als klar. Wir helfen dabei, den Blick zu schärfen.