LBBW
Erlesene Schokoladen und Pralinen von Rausch gibt es nicht mehr im Einzelhandel, sondern übers Internet

Rausch? Gibt es (fast) nur noch im Internet

Konsequent setzt Mittelständler Rausch auf Digitalisierung. Mit Schokolade! Das Familienunternehmen weiß die LBBW an seiner Seite.

So konsequent wie kaum ein anderer deutscher Mittelständler lässt sich Rausch auf die Digitalisierung ein. Das heißt auch beim Vertrieb: hinein ins Internet. Aber Onlinehandel mit edler Schokolade und erlesenen Pralinen, kann das überhaupt klappen? Klar, sagt Robert Rausch, wenn man es richtig macht. Das beginne bei der Erkenntnis, dass es für die Digitalisierung kein Erfolgsrezept gibt, das man Punkt für Punkt abarbeiten kann. „An Trial-and-Error führt leider kein Weg vorbei“, sagt der 31-jährige Chef der Rausch GmbH.

Eine grundsätzliche Annahme von Robert Rausch hat sich bereits als richtig erwiesen: Der virtuelle Auftritt braucht ein Pendant in der realen Welt. Deshalb baut Rausch das 1999 eröffnete Schokoladenhaus am Berliner Gendarmenmarkt aus. Auf nun drei Etagen können Kunden shoppen, sich im Café mit Kaffee, Kuchen und Schokolade bewirten lassen und beim Rundgang in der „Rausch Plantagenwelt“ sehen, woher das Unternehmen seine Edelkakaos bezieht und wie Kakao anschließend zu einem Genussmittel veredelt wird.

  • Rausch Handelshaus

Erst am Gendarmenmarkt, dann im Internet shoppen

Mehr als eine Million Menschen besuchen das Schokoladenhaus in jedem Jahr, 20 Prozent von ihnen bestellen anschließend im Internet. Das sorgt, was die Kundenzahlen angeht, für jährliche Steigerungsraten von mehr als 60 Prozent auf www.rausch.de - und für eine Idee. Rausch überlegt, weitere Schokoladenhäuser, -boutiquen und -cafés in anderen Ecken der Welt zu eröffnen, etwa in New York, Shanghai oder Dubai. Trial-and-Error hat gezeigt: So lässt sich Genuss von der realen in die Onlinewelt übertragen. Überstürzen will Robert Rausch die Expansion nicht, „denn das Geschäftsmodell muss sich seit Herbst 2018 selbst tragen“.

Denn seit Herbst 2018 gibt es Rausch zweimal. Das Unternehmen hat sich neu aufgestellt, mit einem Bein in Berlin und dem anderen in Peine. Dort produziert Rausch ausschließlich für einen internationalen Lebensmittel-Discounter. Seit drei Jahrzehnten arbeitet Seniorchef Jürgen Rausch mit der Discounter-Kette zusammen, so gern wie erfolgreich. 150 verschiedene Artikel werden hier produziert, die in 26 Ländern angeboten werden und für rund 100 Millionen Euro Umsatz sorgen. „Wir sind längst strategischer Partner auf Augenhöhe“, sagt Sohn Robert. Dafür wird investiert. Die LBBW hat die Rauschs unterstützt, um das Rausch-Werk im niedersächsischen Peine auf den Industrie-4.0-Standard zu heben. Optimierte Prozesse für höchste industrielle Ansprüche.

Hightech trifft Handwerk

Das ist Peine. Im Stammsitz Berlin, wo das Familienunternehmen seit 1918 Schokoladen produziert, geht es eher um Handarbeit. Dafür haben die Rauschs eine Maschine im Berliner Bezirk Tempelhof wieder auf Vordermann gebracht. „Hightech trifft Handwerk“, sagt Robert Rausch. 200 Tonnen Schokolade produziert die Maschine im Jahr, sie würde auch das Fünffache schaffen. Es gibt also Luft nach oben.

In Tempelhof wird produziert, was im Schokoladenhaus kredenzt und im Onlineshop bestellt werden kann. Die Goldbox mit 32 Mini-Schokoladen für 9,90 Euro oder auch 40 handgemachte Pralinen in der Premium-Schatulle für 65 Euro. Die billigste Schokolade ist für 3,60 Euro zu haben – und wird eifrig geordert. Ab 35 Euro Bestellwert übernimmt Rausch das Porto: Auch diese Summe ist ein Ergebnis von Trial-and-Error.

Eine Bank, die Digitalisierung versteht: die LBBW

Für den umtriebigen Robert Rausch hat der Weg in die Digitalisierung gerade erst begonnen. „Als Begleiter brauchen wir eine Bank, die ebenfalls etwas von Digitalisierung versteht“, sagt Rausch. Er hat dabei die LBBW im Blick, die ihn beispielsweise bei der Zahlungsabwicklung unterstützt. Davon profitiert auch die Bank. Denn Teil der Strategie ist es, Kunden künftig verstärkt bei der Transformation ihrer Geschäftsmodelle zu begleiten. „Bei Rausch sammeln wir Erfahrungen, wie wir digitale Geschäftsmodelle besser bewerten – und das Wachstum begleiten“, sagt LBBW-Unternehmenskundenberater Barko Schwinke.

Tatsächlich wächst Rausch. Allein in Berlin erwirtschaftet das Unternehmen einen zweistelligen Millionenumsatz, 115 Menschen arbeiten mittlerweile im Schokoladenhaus und in Tempelhof. Dort hat Rausch gerade auf zwei Schichten umgestellt, sonst kämen seine Mitarbeiter nicht mehr hinterher mit dem Verpacken.

Die LBBW ist in Mitteldeutschland mit Standorten in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Erfurt, Halle und Magdeburg für ihre Unternehmenskunden da. Die Region Ost ist für den LBBW-Konzern ein zentraler Wachstumsmarkt.

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