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Menschen an Tisch, beratschlagend. Konsequentes Forderungsmanagement stärkt die Liquidität von Unternehmen

Schneller an sein Geld kommen

„Working Capital“-Studie der LBBW: wie Unternehmen mit konsequentem Forderungsmanagement ihre Liquidität erhöhen und Konjunktureinbrüchen vorbeugen.

Gute Zeiten lassen für Unternehmen den Umgang mit ihrem Working Capital in den Hintergrund rücken. Das Interesse schwindet, sich intensiv mit Working Capital – also Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten – zu beschäftigen. Das belegen aktuelle Zahlen von 400 deutschen Unternehmen zur Geldumschlagdauer, die LBBW Research aufbereitet hat. Ergebnis: Tendenziell nimmt die Dauer zu.

Deutlich wird das am Zahlungsverhalten: Die Forderungslaufzeit nahm 2016 und 2017 zu. Durchschnittlich mussten Unternehmen etwa 40 Tage warten, bis ihre Rechnungen bezahlt wurden – und damit länger als gewollt. Auch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform berichtete von längeren Wartezeiten: Allein im zweiten Halbjahr 2017 lag die Verzugsdauer bei 10,58 Tagen und war damit einen halben Tag höher als noch im ersten Halbjahr. Ein Anstieg war in beinahe allen Branchen zu verzeichnen. Die verzögerten Zahlungen belasten die Liquidität des Leistungserstellers, wie die aktuelle Studie „Working Capital im Blick behalten“ von LBBW Research herausarbeitet.

39.2Tage

beträgt die Forderungslaufzeit im Durchschnitt

Working Capital macht handlungsfähig

Und die Unternehmen verpassen einiges an Chancen, sagt LBBW Analyst Martin Dresp: „Durch die Optimierung des Working Capital wird der Cashflow erhöht, es werden rasch liquide Mittel freigesetzt und die Lager- und Kapitalkosten dauerhaft gesenkt.“ Die freigesetzten Mittel können anschließend für Investitionen oder zum Abbau von Schulden verwendet werden.

Durch die Optimierung des Working Capital wird der Cashflow erhöht, es werden rasch liquide Mittel freigesetzt und die Lager- und Kapitalkosten dauerhaft gesenkt.

Martin Dresp, LBBW Analyst

Dresp sieht einen zweiten Grund, sich konsequenter ums Working-Capital-Management zu kümmern: Sollte sich die Konjunktur abkühlen und sollten die Zinsen anziehen, kann mangelnde Liquidität zu finanziellen Schieflagen führen – so wie es im Zuge der Finanzkrise 2009 zu beobachten war. Auf solche Szenarien können Unternehmen sich zumindest teilweise vorbereiten, sagt Dresp: „Durch die Optimierung des Forderungsbestands kann die Verschuldung moderat gehalten und gleichzeitig die Finanzierungsstruktur verbessert werden.“

Was Factoring und ABCPs leisten

Um das eigene Working Capital zu optimieren, haben Unternehmen mehrere Ansätze. Dazu zählen ein konsequenteres Debitorenmanagement, ein verbessertes Mahnwesen und die kritischere Bonitätsprüfung der Kunden. Überdies erweist sich das Debitorenmanagement als Indikator für die Qualität der internen Prozessabläufe: Wie schnell werden Mahnungen verschickt?

Nicht alles müssen die Unternehmen selbst erledigen: Die Bank hilft, Forderungen zu Geld zu machen. Deshalb nutzen Mittelständler häufig Finanzierungsinstrumente wie Factoring oder Verbriefungen in Form von Asset Backed Commercial Papers (ABCPs) von Spezialisten wie der LBBW-Tochter SüdFactoring oder der LBBW selbst.

Working Capital intelligent finanzieren

Ob Factoring, Verbriefungen wie ABCPs oder auch nur ein konsequentes Mahnwesen: Konsequentes Working-Capital-Management lohnt sich nach Ansicht von LBBW Research für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Ausgangslage, aus mindestens drei Gründen:

LBBW Wachstum finanzieren

1. Wachstum finanzieren:

Bei wachsenden Unternehmen steigen mit den Umsätzen meist zugleich die Forderungsbestände. Hier zu optimieren, ermöglicht weiteres Wachstum.

LBBW Bonität verbessern

2. Bonität verbessern:

Eine bessere Bilanzstruktur kann das Rating verbessern. Es werden wichtige Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote erhöht und der Verschuldungsgrad wird gesenkt.

LBBW Finanzielle Schieflage vermeiden

3. Finanzielle Schieflage vermeiden:

Working-Capital-Management setzt gebundene Liquidität frei und schafft dadurch Freiräume.

Gründe genug, sein Working Capital im Blick zu behalten!

Wenden Sie sich für ein erstes Gespräch gerne an unsere Experten. Ihr Ansprechpartner für ABCPs oder generell Verbriefungen ist Sascha Chevalier, Ihr Ansprechpartner für Factoring ist Marius Leeb.

Sascha Chevalier Leiter Securitization Trade Receivables

Sascha Chevalier

Leiter Securitization Trade Receivables
Tel.: +49 711 127-49722
sascha.chevalier@lbbw.de

Marius Leeb Leiter Vertrieb SüdFactoring GmbH

Marius Leeb

Leiter Vertrieb SüdFactoring GmbH
Tel.: +49 711 127-78953
marius.leeb@suedfactoring.de