Methoden & Modelle.

LBBW Research: Top-Qualität mit spürbarem Mehrwert für unsere Kunden.

 

Das LBBW Research analysiert ein Universum von mehr als 400 Aktien- und/oder Anleiheemittenten. Es gilt, durch profunde Analysen einen deutlichen Mehrwert für die Finanzmarktakteure zu schaffen; der Schwerpunkt liegt im Adressatenkreis auf den Finanzmarktinvestoren. Das Beobachtungsspektrum reicht von staatlichen, überstaatlichen, quasi-staatlichen und staatlich garantierten Emittenten über Geschäftsbanken bis hin zu privatwirtschaftlichen Unternehmen außerhalb des Bankenbereichs.

Gleichfalls weit gespannt ist das Netz der analysierten Anlageprodukte, seien es Aktien oder Schuldscheine, seien es Anleihen, beginnend mit Covered Bonds und nicht endend bei Nachrängen. Ausgegangen wird in der Analyse von einzelnen Emittenten, nicht von den Anlageprodukten, die diese emittieren.

Bei den Non-financial Corporates liegt der Kernfokus auf dem westeuropäischen Heimatmarkt, kombiniert mit einer hohen Branchenkompetenz.

Bei den Financials bedarf es neben einem genauen Verständnis der Stärken und Schwächen analysierter Emittenten insbesondere einer Kenntnis der Rechtsrahmenunterschiede zwischen den einzelnen Ländern.

Bei supranationalen, staatlich garantierten, quasi-staatlichen oder unterstaatlichen Institutionen übt der jeweilige Garantiemechanismus den bestimmenden Einfluss auf die Finanzbeziehungen eines Emittenten aus; das LBBW Research hat hierbei die Garantiemechanismen in zwölf Ländern im Blick.

 

Credit-Plus

Das LBBW Research betreibt die Aktienanalyse und die Unternehmensbonitätsanalyse fest verzahnt. Abgegeben werden Einschätzungen hinsichtlich Investitionschancen und Ausfallrisiken.

In 35 Publikationsreihen behandeln wir das Geschehen rund um Einzeladressen am Finanzmarkt. Wir geben grundsätzliche Einschätzungen zu den Emittenten, wir kommentieren Neuemissionen am Markt, und wir sind ad hoc zur Stelle, wenn es gilt, schnell auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

 

Das LBBW-Research arbeitet modellunterstützt. Beispielhaft sind einige Modellansätze aus den Bereichen Makroökonomie sowie Aktien-Analyse kurz dargestellt:

 

Kapitalmarktzinsprognosen

 

Für die Herleitung der Prognosen für die Euro-Swapkurve verwendet das LBBW Research mehrere ökonometrische Modelle. Ein von uns regelmäßig aktualisiertes Modell ermittelt einen „fairen Wert“ für die Steilheit der Swap-Kurve gemessen an der Differenz 10- zu 2-Jahres-Swap. Es schätzt die „faire“ Kurvensteilheit auf der Basis von realem 3-Monats-Euribor, dem HVPI für die Eurozone, dessen Standardabweichung und dem Economic Sentiment für die Eurozone.

 

Wechselkursprognosen

 

Auch für die Prognose von Wechselkursen orientiert sich das LBBW Research an den Fundamentaldaten. Ein wichtiger Faktor für die mittel- bis langfristige Kursentwicklung spielt die Kaufkraftparität der Wechselkurse. Sie stellt eine Art Gravitationszentrum dar, zu dem der Wechselkurs tendenziell zurückkehrt. Kurz- bis mittelfristig können die Abweichungen von der Kaufkraftparität allerdings erheblich sein. Hier spielen unter anderem (erwartete) Zinsdifferenzen, Risikoneigungen und die aktuelle Marktpositionierung eine Rolle.

 

Aktienmarktprognosen

 

Die Discounted-Cash-Flow-Modell-Verfahren basieren auf den im Rahmen einer Unternehmensplanung ermittelten zukünftigen Zahlungsüberschüssen (Cashflow, Zahlungsstrom) und diskontieren diese mit Hilfe von Kapitalkosten auf den Bewertungsstichtag. Dabei werden zu zahlende Steuern (z.B. Körperschaftsteuer oder Einkommensteuer) mit in die Bewertung einbezogen. Der so ermittelte Barwert oder auch Kapitalwert ist der diskontierte Cash Flow.

 
Kontakt

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