Presseinformation.

27.10.2011

LBBW benötigt kein „fresh money“

Auf Basis der diskutierten künftigen deutlich erhöhten Kapitalanforderungen (hartes Kernkapital von 9 %) hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vor dem Hintergrund ihrer Staatenexposure verschiedene Szenarien durchgerechnet. Im ungünstigen Fall könnte demnach ein Kernkapitalbedarf in sehr überschaubarer Größenordnung entstehen. Dies bestätigt auch das der Bank übermittelte Ergebnis des jüngsten Stresstests. Die Bank kann den ermittelten Bedarf innerhalb der geforderten Fristen erfüllen. "Fresh money" (externes Kapital) wird nicht benötigt.

Die Frage einer Umwandlung oder Härtung von stillen Einlagen wird seit längerem mit den Trägern der Bank erörtert. Dass dies im kommenden Jahr auf der Tagesordnung steht, darauf hatte die Bank auch unabhängig von den jetzt erhöhten Eigenkapitalanforderungen bereits hingewiesen.

Entsprechend der Vorschläge der EBA wird das Ergebnis der jüngsten EBA-Erhebung beigefügt:

"The total capital shortfall identified for LBBW bank is € 364 Mio.. This is a preliminary and indicative figure which is subject to change on the basis of end September data and will be reviewed by banks and supervisory authorities. It is the revised, latter figure that will form the basis for any plans required to increase levels of capitalisation in the period to June 2012."

Kontakt

Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
D-70173 Stuttgart

Christian Potthoff
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