Presseinformation.

22.11.2012

LBBW begrüßt Beschluss der Träger zur Wandlung der Stillen Einlagen

Nach den baden-württembergischen Sparkassen und dem Land Baden-Württemberg hat heute die Stadt Stuttgart als letzter der drei Träger der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) der Wandlung ihrer Stillen Einlagen in Stammkapital zugestimmt. Die LBBW begrüßt diese Entscheidung. "Wir bedanken uns für die Unterstützung und das Vertrauen unserer Eigentümer. Damit ist sichergestellt, dass die LBBW auch die künftig deutlich strengeren regulatorischen Kapitalanforderungen an Banken erfüllt", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans-Jörg Vetter.

Nach der Zustimmung von Stadt, Land und Sparkassen kann die Wandlung der Stillen Einlagen von insgesamt bis zu rund 3,2 Milliarden Euro umgesetzt werden. Zum 1. Januar 2013 werden wie geplant 2,2 Milliarden Euro gewandelt. Hintergrund der Wandlung sind die künftig erhöhten Kapitalanforderungen in Folge der Einführung von Basel III und absehbarer Vorgaben der europäischen Bankenaufsichtsbehörden. Unter anderem werden künftig Stille Einlagen nicht mehr als Kernkapital anerkannt.

Die LBBW baut seit Jahren ihre Risikoaktiva insbesondere im Kreditersatzgeschäft konsequent ab. Damit hat die Bank ihre Kapitalquoten bereits in erheblichem Maße gestärkt. Zum 30. September 2012 lag die Kernkapitalquote bei 14,9 Prozent. "Wir trennen uns konsequent von allen nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten und bauen die LBBW zu einer reinen Kundenbank um. Dabei sind wir bereits weit vorangekommen. Durch die Zustimmung der Träger können wir diesen Kurs auf einer soliden Basis fortsetzen", erklärte Hans-Jörg Vetter.

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