Durchblick schaffen. LBBW #Brexit-Barometer.

Keyvisual LBBW
Der Delfin. Mit seinem Echolot kann er sich auch bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen sicher orientieren.

Die aktuellen Brexit Erwartungen.

 

Jetzt sind SIE gefragt: Welchen Ausgang der Brexit-Verhandlungen zwischen UK vs EU halten Sie für wahrscheinlich?

  • - Zollunion+ (Soft Brexit)
  • - Freihandelsabkommen
  • - WTO-Regeln (Hard Brexit)


Twitter-Plugin aktivieren und abstimmen!

Erst wenn Sie auf "Twitter-Plugin aktivieren" klicken, wird das Twitter-Plugin aktiv. Mit der Aktivierung erteilen Sie die Zustimmung zur Übermittlung von Daten an Twitter. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer

Datenschutzerklärung


 

Tweet: @LBBW · 20. Juni 2017

Unglück - Terror - Scheidung: Hard- oder Soft-#Brexit? @LBBW-Analyse, was den Verhandlungsstart UK vs. EU bestimmt!

Der Kommentar zum Tweet vom 20. Juni 2017: Kräfteverschiebung zum Soft-Brexit?

Theresa May hat ein Eigentor geschossen. Die britische Premierministerin hatte im April dieses Jahres die Neuwahl des britischen Parlaments in der Erwartung eines Erdrutschsieges für die Konservative Partei in die Wege geleitet. Ein deutlicher Stimmenzugewinn hätte Theresa May nicht nur ein persönliches Mandat für die am Montag, den 19. Juni 2017, in Brüssel gestarteten Brexit-Verhandlungen gegeben, sondern angesichts einer vergrößerten Mehrheit der eigenen Partei im britischen Unterhaus ihren Spielraum für Kompromisse mit den Verhandlungsführern der Europäischen Union erweitert. Tatsächlich haben die Tories jedoch überraschend 13 Sitze weniger als bei der Unterhauswahl 2015 errungen und damit ihre absolute Mehrheit verloren. Die Premierministerin Theresa May hat trotz ihres desaströsen Wahlergebnisses Forderungen nach einem Rücktritt eine Absage erteilt. Stattdessen will Theresa May eine Minderheitsregierung unter Duldung der nordirischen Partei DUP anführen. Die erzkonservative DUP hat sich ebenfalls für einen Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union ausgesprochen. Im neugewählten Unterhaus verfügt die DUP über zehn Sitze. Ein Bündnis aus Konservativen und DUP würde demnach nach unserer Rechnung – die gewählten Vertreter der nordirischen Sinn Fein nehmen ihr Mandat in Westmister in der Regel nicht wahr – lediglich auf eine knappe sogenannte „Government working majority“ von zwölf Parlamentssitzen kommen.

Was bedeutet die Wahlschlappe der Konservativen nun für die gerade begonnenen Brexit-Verhandlungen? Der Brexit-Minister David Davis hat zwar unmittelbar nach dem Wahldebakel für die Konservative Partei noch die Fahne hochgehalten und bekundet, dass die britische Regierung die Kontrolle über seine Grenzen wiedererlangen möchte und dafür bereit ist, die Teilnahme am EU-Binnenmarkt und der Zollunion aufzugeben. Die von einer Vielzahl an politischen Beobachtern im Vorfeld der Unterhauswahl geäußerte Einschätzung, dass im Falle eines knappen Tory-Wahlsieges Großbritannien noch wahrscheinlicher auf einen „Hard Brexit“ zusteuern wird, da dann die Regierungschefin umso mehr auf die Minderheit der Brexit-Hardliner in ihren Reihen Rücksicht nehmen muss, war nach der Wahl nicht mehr zu vernehmen, und das aus gutem Grund. Zum Ersten gelang es der Konservativen Partei bei der Wahl des britischen Unterhauses 12 Sitze in Schottland hinzuzugewinnen. Die Konservativen aus dem Norden der Insel gelten aber nicht als leidenschaftliche Brexit-Befürworter. Zum Zweiten gilt das Gleiche für die nordirische Partei DUP. Diese ist zwar prinzipiell für den Brexit. Sie ist aber gegen die Schließung der Grenze zur Republik Irland. Schließlich ist Nordirland stark vom Wirtschaftsverkehr mit dem benachbarten EU-Mitglied abhängig. Zum Dritten ist festzustellen, dass sich im Unterhaus als Ganzem die Kräfte eindeutig in Richtung „Soft Brexit“ verschoben haben. Während die eher europafreundlich gestimmte Arbeiterpartei ihren Stimmenanteil von 30,5 % bei der Unterhauswahl im Jahr 2015 auf nun 40,0 % ausweiten konnte, stürzte die europakritische Unabhängigkeitspartei UKIP im selben Zeitraum von 12,6 % auf nur noch 1,8 % ab. Im Ergebnis gewann die Arbeiterpartei 30 Parlamentssitze hinzu und die Unabhängigkeitspartei verlor ihren einzigen Sitz im Unterhaus. Angesichts dieser Gemengelage überraschen Berichte über Geheimtreffen, bei welchen angeblich Kabinettsmitglieder mit Politikern der Arbeiterpartei über einen „Soft Brexit“ beraten haben sollen, nicht sonderlich.

Vor diesem Hintergrund erscheinen bislang totgeglaubte Optionen für das zukünftige Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union wieder auf der Agenda. Während sich nach der Rede der Premierministerin Theresa May vom 17. Januar 2017 („clean brexit“) die wahrscheinlichen Optionen auf Freihandelsvertrag (Modell Kanada) und kein Freihandelsvertrag (Modell Jedermann) verengten, kommen nun wieder andere Möglichkeiten ins Spiel. Der EU-Haushaltskommissar Günter Oettinger schlug den Briten beispielsweise vor, in der Zollunion zu verbleiben. Nach einem Bericht der Financial Times sollen auch Mitglieder der britischen Regierung Theresa May bedrängen, die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Zollunion zu verlängern. Dies hätte zur Folge, dass der Warenhandel zwischen dem Vereinigten Königreich und den anderen Mitgliedstaaten weiterhin nicht durch Zölle oder gleichwirkende Abgaben behindert wird.


Tweet: @LBBW · 20. Juni 2017

Unglück - Terror - Scheidung: Hard- oder Soft-#Brexit? @LBBW-Analyse, was den Verhandlungsstart UK vs. EU bestimmt!

Der Kommentar zum Tweet vom 20. Juni 2017: Kräfteverschiebung zum Soft-Brexit?

Theresa May hat ein Eigentor geschossen. Die britische Premierministerin hatte im April dieses Jahres die Neuwahl des britischen Parlaments in der Erwartung eines Erdrutschsieges für die Konservative Partei in die Wege geleitet. Ein deutlicher Stimmenzugewinn hätte Theresa May nicht nur ein persönliches Mandat für die am Montag, den 19. Juni 2017, in Brüssel gestarteten Brexit-Verhandlungen gegeben, sondern angesichts einer vergrößerten Mehrheit der eigenen Partei im britischen Unterhaus ihren Spielraum für Kompromisse mit den Verhandlungsführern der Europäischen Union erweitert. Tatsächlich haben die Tories jedoch überraschend 13 Sitze weniger als bei der Unterhauswahl 2015 errungen und damit ihre absolute Mehrheit verloren. Die Premierministerin Theresa May hat trotz ihres desaströsen Wahlergebnisses Forderungen nach einem Rücktritt eine Absage erteilt. Stattdessen will Theresa May eine Minderheitsregierung unter Duldung der nordirischen Partei DUP anführen. Die erzkonservative DUP hat sich ebenfalls für einen Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union ausgesprochen. Im neugewählten Unterhaus verfügt die DUP über zehn Sitze. Ein Bündnis aus Konservativen und DUP würde demnach nach unserer Rechnung – die gewählten Vertreter der nordirischen Sinn Fein nehmen ihr Mandat in Westmister in der Regel nicht wahr – lediglich auf eine knappe sogenannte „Government working majority“ von zwölf Parlamentssitzen kommen.

Was bedeutet die Wahlschlappe der Konservativen nun für die gerade begonnenen Brexit-Verhandlungen? Der Brexit-Minister David Davis hat zwar unmittelbar nach dem Wahldebakel für die Konservative Partei noch die Fahne hochgehalten und bekundet, dass die britische Regierung die Kontrolle über seine Grenzen wiedererlangen möchte und dafür bereit ist, die Teilnahme am EU-Binnenmarkt und der Zollunion aufzugeben. Die von einer Vielzahl an politischen Beobachtern im Vorfeld der Unterhauswahl geäußerte Einschätzung, dass im Falle eines knappen Tory-Wahlsieges Großbritannien noch wahrscheinlicher auf einen „Hard Brexit“ zusteuern wird, da dann die Regierungschefin umso mehr auf die Minderheit der Brexit-Hardliner in ihren Reihen Rücksicht nehmen muss, war nach der Wahl nicht mehr zu vernehmen, und das aus gutem Grund. Zum Ersten gelang es der Konservativen Partei bei der Wahl des britischen Unterhauses 12 Sitze in Schottland hinzuzugewinnen. Die Konservativen aus dem Norden der Insel gelten aber nicht als leidenschaftliche Brexit-Befürworter. Zum Zweiten gilt das Gleiche für die nordirische Partei DUP. Diese ist zwar prinzipiell für den Brexit. Sie ist aber gegen die Schließung der Grenze zur Republik Irland. Schließlich ist Nordirland stark vom Wirtschaftsverkehr mit dem benachbarten EU-Mitglied abhängig. Zum Dritten ist festzustellen, dass sich im Unterhaus als Ganzem die Kräfte eindeutig in Richtung „Soft Brexit“ verschoben haben. Während die eher europafreundlich gestimmte Arbeiterpartei ihren Stimmenanteil von 30,5 % bei der Unterhauswahl im Jahr 2015 auf nun 40,0 % ausweiten konnte, stürzte die europakritische Unabhängigkeitspartei UKIP im selben Zeitraum von 12,6 % auf nur noch 1,8 % ab. Im Ergebnis gewann die Arbeiterpartei 30 Parlamentssitze hinzu und die Unabhängigkeitspartei verlor ihren einzigen Sitz im Unterhaus. Angesichts dieser Gemengelage überraschen Berichte über Geheimtreffen, bei welchen angeblich Kabinettsmitglieder mit Politikern der Arbeiterpartei über einen „Soft Brexit“ beraten haben sollen, nicht sonderlich.

Vor diesem Hintergrund erscheinen bislang totgeglaubte Optionen für das zukünftige Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union wieder auf der Agenda. Während sich nach der Rede der Premierministerin Theresa May vom 17. Januar 2017 („clean brexit“) die wahrscheinlichen Optionen auf Freihandelsvertrag (Modell Kanada) und kein Freihandelsvertrag (Modell Jedermann) verengten, kommen nun wieder andere Möglichkeiten ins Spiel. Der EU-Haushaltskommissar Günter Oettinger schlug den Briten beispielsweise vor, in der Zollunion zu verbleiben. Nach einem Bericht der Financial Times sollen auch Mitglieder der britischen Regierung Theresa May bedrängen, die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Zollunion zu verlängern. Dies hätte zur Folge, dass der Warenhandel zwischen dem Vereinigten Königreich und den anderen Mitgliedstaaten weiterhin nicht durch Zölle oder gleichwirkende Abgaben behindert wird.


 


Diese aus Sicht des Handels Hoffnung machenden Nachrichten sollen aber nicht vergessen machen, dass ein „Hard Brexit“ weiterhin ein großes Risiko darstellt. Der Verhandlungsführer der EU, Michael Barnier, warnte davor, dass Großbritannien weiter Zeit verschwendet und somit riskiert, Ende März 2019 ohne Vertrag aus der Europäischen Union zu fliegen. Darüber hinaus bleibt das Grundproblem bestehen, dass ein Hauptgrund für den Ausgang des Brexit-Votums die ablehnende Haltung der britischen Bevölkerung gegenüber der Zuwanderung aus anderen EU-Staaten gewesen sein dürfte. Es gleicht der Quadratur des Kreises, einerseits dem Wunsch der Bevölkerung nach einer Beschränkung der Zuwanderung gerecht zu werden und anderseits die vier EU-Grundprinzipien, darunter die Personenfreizügigkeit, zu akzeptieren, um im Gegenzug den ungehinderten Zugang zum Binnenmarkt der Europäischen Union zu erhalten.

Dessen ungeachtet ist die Wahrscheinlichkeit eines „Soft Brexit“, worunter wir einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Zollunion (Modell Türkei) oder sogar im Europäischen Wirtschaftsraum verstehen, merklich gestiegen. Derzeit würden wir die Wahrscheinlichkeiten für den Ausgang der Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU wie folgt veranschlagen:

  • - „Soft Brexit“ 20 %
  • - Freihandelsabkommen 60 %
  • - Kein Freihandelsabkommen 20 %


Da der Abschluss eines „Freihandelsabkommen“ oder zumindest die Vereinbarung einer Übergangslösung weiterhin unser Hauptszenario darstellt, lassen wir unsere UK-Wachstumsprognose in Höhe von 1,2 % für das laufende Jahr und 1,0 % für das Jahr 2018 unverändert.


Indikatoren des LBBW #Brexit-Barometer.

In unser LBBW-Barometer für die Brexit-Sorgen der Marktteilnehmer gehen vier Indikatoren gleichgewichtet ein:

  • der Außenwert des Pfund Sterling
  • die relative Stärke britischer Bankaktien
  • die Kreditausfallprämie für britische Staatsanleihen
  • die Entwicklung von an der Londoner Börse notierten Immobilienfonds

 

Stand: 20.6.2017, Quelle: Bloomberg, LBBW Research

 

Ein negativer Wert stellt im historischen Vergleich eine Abweichung vom Mittelwert nach unten dar. Das Umgekehrte gilt für positive Werte.

Mit einfachen Worten: Sinkt unser Barometer, nehmen die Brexit-Sorgen der Marktteilnehmer zu.

 

LBBW #Brexit-Barometer auf einen Blick.

Der LBBW-Barometer zeigt auf einen Blick: Wie ist die Stimmung der Marktteilnehmer im Brexit-Prozess?

Tiefststand

Pessimismus

Eintrübung

Gelassenheit

Höchststand

Tiefststand

Barometer-Tiefststand

Der LBBW-Barometer für die Brexit-Erwartungen hat einen Tiefststand erreicht.
Die Marktteilnehmer haben mit Blick auf den Brexit große Sorgen.

Pessimismus

Barometer-Pessimismus

Der LBBW-Barometer für die Brexit-Erwartungen liegt unter dem Mittel.
Die Marktteilnehmer haben mit Blick auf den Brexit überwiegend Sorgen.

Eintrübung

Barometer-Eintrübung

Der LBBW-Barometer für die Brexit-Erwartungen liegt nahe dem Mittel.
Die Marktteilnehmer haben mit Blick auf den Brexit gespannte Stimmung.

Gelassenheit

Barometer-Gelassenheit

Der LBBW-Barometer für die Brexit-Erwartungen liegt über dem Mittel.
Die Marktteilnehmer haben mit Blick auf den Brexit nur wenig Sorgen.

Höchststand

Barometer-Höchststand

Der LBBW-Barometer für die Brexit-Erwartungen hat einen Höchststand erreicht.
Die Marktteilnehmer haben mit Blick auf den Brexit keine Sorgen.

Research zu den Brexit-Verhandlungen.

Das LBBW Research begleitet Sie nicht nur mit dem LBBW #Brexit-Barometer durch die Verhandlungen. In unseren Publikationen analysieren wir die Auswirkungen des Brexit-Votums auf die Wirtschaft sowie die Finanzmärkte und kommentieren die Folgen von Entscheidungen in der Wirtschafts-, Notenbank- und Regierungspolitik.

Wir bieten Ihnen das marktrelevante Research in Zeiten von wirtschaflicher Veränderung und hoher politischer Unsicherheit. Eine Auswahl unserer bisherigen Analysen zum Brexit haben wir für Sie zusammengestellt.

Brexit Timeline.

Die wichtigsten Ereignisse vor und nach dem Brexit-Votum.

2019 - 2017
Brexit Timeline
2017
Brexit Timeline
2016-2013
Brexit Timeline

Ausblick 2017 bis 2019
29. März 2019
Ende der EU-Mitgliedschaft.
Bis März 2019
Europäischer Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit über die Verhandlungsergebnisse.
Abstimmung über die Verhandlungsergebnisse im EU-Parlament und im britischen Parlament.
Bis Oktober 2018
Detailverhandlungen zum Brexit.
Bis Ende 2017
Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die „divorce bill“ sowie die Rechte von Briten und EU-Bürgern, die Rolle des EU-Gerichtshofs sowie die Grenze in Irland.
24. September 2017
Bundestagswahl in Deutschland.

2017
19. Juni 2017
Start der Austrittsverhandlungen.
8. Juni 2017
Unterhauswahlen in Großbritannien.
29. März 2019
Der EU-Botschafter Barrow übergibt den Austrittsantrag in Brüssel.
14. März 2017
Das Parlament stimmt für das von der Regierung vorgelegte Brexit-Gesetz.
18. Januar 2017
Premierministerin May kündigt einen "clean brake" an.
3. Januar 2017
Rogers, der britische EU-Botschafter, gibt sein Amt auf und verlässt Brüssel.

2016 - 2013
3. November 2016
Der High Court entscheidet, dass die Regierung die Brexit-Verhandlungen nur mit Zustimmung des Parlaments führen darf.
02. Oktober 2016
Premierministerin May kündigt an, dass bis Ende März 2017 ein Austrittsantrag nach Artikel 50 des EU-Vertrags eingereicht wird.
13. Juli2016
May ist neue britische Premierministerin. Johnson wird Außenminister. Zuständig für den Brexit ist jedoch Davis als "Principal Secretary of State for Exiting the European Union".
11. Juli 2016
Premier Cameron verkündet die Kandidatur von May für seine Nachfolge.
30. Juni 2016
Johnson verzichtet auf die Nachfolge von Premier Cameron.
24. Juni 2016
Premier Cameron erklärt seinen Rücktritt bis spätestens Oktober.
23. Juni 2016
Brexit-Votum: 46,5 Millionen Briten stimmen über "Brexit" oder "Bremain" ab. Am folgenden Tag steht das Ergebnis fest: 51,9 Prozent der Briten wollen die EU verlassen.
20. Februar 2016
Premier Cameron das EU-Referendum für den 23. Juni an, will seinen Landsleuten aber zu einem Verbleib in der EU raten. Einen Tag zuvor kommen die Staats- und Regierungschef aller EU-Staaten den Briten mit einem Reformpaket entgegen.
05. Februar 2016
Premier Cameron gibt seinen Ministern in der Frage eines EU-Austritts freie Hand. Vor dem geplanten EU-Referendum stellen sich fünf Minister auf die Seite des Brexit-Lagers, darunter Justizminister Gove. Der Londoner Ex-Bürgermeister Johnson schlägt sich ebenfalls auf die Seite der Brexit-Befürworter.
11. November 2015
Premier Cameron stellt Forderungen nach EU-Reformen und droht mit dem EU-Austritt.
28. Mai 2015
Im Parlament wird der Gesetzesentwurf zum Referendum eingereicht.
07. Mai 2015
Premier Camerons Partei siegt bei der Parlamentswahl und erneuert sein Versprechen eines EU-Referendums.
01. März 2016
Premier Cameron stellt an Brüssel Forderungen zum Verbleib in der EU.
23. Januar 2013
Premier Cameron stellt im Falle des Wahlsiegs ein Referendum zum Verbleib in der EU bis spätestens 2017 in Aussicht.

Ausblick 2019 bis 2017

29. März 2019
Ende der EU-Mitgliedschaft.
Bis März 2019
Europäischer Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit über die Verhandlungsergebnisse.
Abstimmung über die Verhandlungsergebnisse im EU-Parlament und im britischen Parlament.
Bis Oktober 2018
Detailverhandlungen zum Brexit.
Bis Ende 2017
Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die „divorce bill“ sowie die Rechte von Briten und EU-Bürgern, die Rolle des EU-Gerichtshofs sowie die Grenze in Irland.
24. September 2017
Bundestagswahl in Deutschland.

2017

2017
19. Juni 2017
Start der Austrittsverhandlungen.
8. Juni 2017
Unterhauswahlen in Großbritannien.
29. März 2019
Der EU-Botschafter Barrow übergibt den Austrittsantrag in Brüssel.
14. März 2017
Das Parlament stimmt für das von der Regierung vorgelegte Brexit-Gesetz.
18. Januar 2017
Premierministerin May kündigt einen "clean brake" an.
3. Januar 2017
Rogers, der britische EU-Botschafter, gibt sein Amt auf und verlässt Brüssel.

2016 bis 2013

2016 - 2013
3. November 2016
Der High Court entscheidet, dass die Regierung die Brexit-Verhandlungen nur mit Zustimmung des Parlaments führen darf.
02. Oktober 2016
Premierministerin May kündigt an, dass bis Ende März 2017 ein Austrittsantrag nach Artikel 50 des EU-Vertrags eingereicht wird.
13. Juli2016
May ist neue britische Premierministerin. Johnson wird Außenminister. Zuständig für den Brexit ist jedoch Davis als "Principal Secretary of State for Exiting the European Union".
11. Juli 2016
Premier Cameron verkündet die Kandidatur von May für seine Nachfolge.
30. Juni 2016
Johnson verzichtet auf die Nachfolge von Premier Cameron.
24. Juni 2016
Premier Cameron erklärt seinen Rücktritt bis spätestens Oktober.
23. Juni 2016
Brexit-Votum: 46,5 Millionen Briten stimmen über "Brexit" oder "Bremain" ab. Am folgenden Tag steht das Ergebnis fest: 51,9 Prozent der Briten wollen die EU verlassen.
20. Februar 2016
Premier Cameron das EU-Referendum für den 23. Juni an, will seinen Landsleuten aber zu einem Verbleib in der EU raten. Einen Tag zuvor kommen die Staats- und Regierungschef aller EU-Staaten den Briten mit einem Reformpaket entgegen.
05. Februar 2016
Premier Cameron gibt seinen Ministern in der Frage eines EU-Austritts freie Hand. Vor dem geplanten EU-Referendum stellen sich fünf Minister auf die Seite des Brexit-Lagers, darunter Justizminister Gove. Der Londoner Ex-Bürgermeister Johnson schlägt sich ebenfalls auf die Seite der Brexit-Befürworter.
11. November 2015
Premier Cameron stellt Forderungen nach EU-Reformen und droht mit dem EU-Austritt.
28. Mai 2015
Im Parlament wird der Gesetzesentwurf zum Referendum eingereicht.
07. Mai 2015
Premier Camerons Partei siegt bei der Parlamentswahl und erneuert sein Versprechen eines EU-Referendums.
01. März 2016
Premier Cameron stellt an Brüssel Forderungen zum Verbleib in der EU.
23. Januar 2013
Premier Cameron stellt im Falle des Wahlsiegs ein Referendum zum Verbleib in der EU bis spätestens 2017 in Aussicht.


LBBW-Experte und verantwortlicher Analyst.

Dirk Chlench als verantwortlicher Analyst wird Sie auch weiterhin auf dem Laufenden halten. Dirk Chlench
Analyst Strategy & Macro - LBBW Research
Tel.: +49 711 127-7 61 36
dirk.chlench@LBBW.de

Wie ist die Stimmung nach dem Brexit-Votum?
Folgen Sie unserer Einschätzung mit dem
LBBW #Brexit-Barometer auf Twitter. LBBW (@LBBW) | Twitter

 

nach oben